Meg kehrt zurück ins Morrisey-Gebäude und möchte dort ihre Gedanken ordnen. Womit sie aber nicht gerechnet hat ist, dass sie zusammen mit Laurie, ihrem Schwarm, eine Leiche findet. Die beiden möchten den Fall aufklären und auch Ripley, die beste Geisterfreundin von Meg, ist mit von der Partie.
Meg mochte ich gerne. Sie ist nett, aber eher zurückhaltend, zumindest wenn sie etwas über sich selbst preisgeben muss. Für ihre Liebsten ist sie aber mutig und sie setzt sich für das Richtige ein. Laurie ist sympathisch. Er hat eine tolle Art und ist einfach liebenswert.
Die Handlung ist eher ruhig mit gelegentlichen Spannungsmomenten. Hier hätte ich mir gewünscht, dass mehr Spannung vorhanden gewesen wäre, auch wenn es eine cozy-crime ist. Der Fall an sich ist interessant, weil man anfangs quasi nichts über den Verstorbenen weiß und erst mit der Zeit mehr erfährt. Das Buch ist ab etwa der Hälfte leicht vorhersehbar, was mich aber nicht gestört hat, da die Auflösung meiner Meinung nach gut gemacht ist. Die Idee mit den Geistern mochte ich sehr gerne, da es einen faszinierenden Twist mit in die Geschichte bringt.
Der Schreibstil ist nicht schlecht, konnte mich aber nicht wirklich mitreißen, was wahrscheinlich am gemütlichen Erzähltempo lag. Die spannenderen Momente konnten mich aber fesseln und Richtung Ende konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Ich kann die Geschichte empfehlen, wenn man gerne cozy-mysteries mag und nicht allzu viel Spannung braucht. Sie ist gemütlich und leicht vorhersehbar, trotzdem hatte ich ein paar schöne Lesestunden.