Zum zweiten Mal reise ich mit dem Autorinnengespann Stina Jensen und Hannah Juli auf die Insel Föhr. Dieses Mal lasse ich mir die Geschichte der Pensionswirtin Kristin erzählen. Ich hatte sie schon in Teil eins als gute Freundin von Liv kennengelernt und freue mich nun mehr von Ihr zu erfahren.
Wieder konnten mich die beiden Autorinnen mit Ihem Roman tief berühren. Und so manches konnte ich aus eigenem Erleben wahrhaftig nachspüren.
Der Schreibstil ist gefühlvoll und sehr angenehm zu lesen.
Das Setting auf der Insel, aber auch an der Ostsee, ist grandios beschrieben, so dass ich mich gerne dorthin geträumt habe.
Die Figuren agieren authentisch und nachvollziehbar und die gegenseitig zugefügten Verletzungen sind gut spürbar.
Gerade das Verhältnis der beiden Schwestern ist realitätsnah geschildert, ich hätte jedoch die Wendung am Ende nicht erwartet.
Behutsam wird das Thema Familie, notwendige Versöhnung und Mut die Vergangenheit hinter sich zu lassen in die Geschichte eingewoben.
So konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, denn ich hing quasi atemlos an den Lippen der Autorinnen um zu erfahren, was das Schicksal oder auch das Leben, wenn ich es weniger dramatisch ausdrücken will, für Kristin im Sinn hat.
Ich hatte hochemotionale Lesestunden mit dem Buch, dass mich zutiefst berührt hat.
Sehr gerne möchte ich weitere Werke der beiden lesen und hoffe, dass sie weitere Romane gemeinsam erschaffen.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne für eine Geschichte mit viel Gefühl und Tiefgang.