Das Cover hat mich direkt angesprochen, der Rosa-Farbton mit der Parfüm-Flasche und dem Hintergrund mit Urlaubsfeeling. Dann spielt die Geschichte auch noch in Frankreich und ich wusste das muss ich haben.
Wir dürfen mit Timo in die Welt der Parfümherstellung einsteigen und verfolgen die Schauspielerin Amber Green bei ihrem Kurztrip nach Frankreich. Timo vermasselt die Prüfung und überlegt kurzerhand in die Schauspielerei einzusteigen und trifft dabei auf Amber. Aus einer Idee wird schneller ernst als gedacht.
Amber hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen, sie war trotz Ihres Erfolgs sehr bodenständig und wusste es auch ihrem Team zu danken, dass die einen entscheidenden Anteil an ihrem Erfolg haben. Sie legt auch nicht unbedingt Wert auf teure Kleidung etc. Hatte das anders erwartet und war positiv überrascht.
Auch Timo hat mir sehr gut gefallen, er kam mir direkt sympathisch rüber. Hat die Prüfung nicht bestanden, weil er am Tag zuvor mit seinem Freund, dem es nicht gut geht gefeiert hat. Das er gleich das Business an den Nagel hängen will ist etwas sprunghaft. ich fand schön zu sehen, dass er seine Liebe zum Parfüm wiedergefunden hat. Die Tension zwischen den beiden war angenehm und die beiden haben eher amüsante Gespräche miteinander geführt und sich gegenseitig gepiesackt. Das hat dem ganzen etwas Leichtigkeit gegeben. Wie die beiden miteinander umgehen zeugt von Respekt und Freundschaft, es war schön den beiden zuzusehen. Ein kleiner Minuspunkt, für mich hätten die Gefühle intensiver beschrieben werden können bzw. ein paar mehr romantische Momente oder Gespräche hätten das Buch abgerundet.
Ich fand beide Hintergrundgeschichte sehr gut eingearbeitet, allerdings stört es mich ein bisschen, dass das mit seiner Mutter nicht komplett aufgelöst ist. Natürlich gibt es eine Fortsetzung über Gabriel, allerdings war er schon immer eher das Papa Kind und Timo das Mama Kind. Daher hätte es für mich mehr gepasst, wenn es in seinem Buch aufgeklärt wird. Da ich noch nicht weiß, ob es wichtig für Gabriels Geschichte ist, würde ich das in meiner Bewertung eher etwas außen von Lassen.