»Ein Text, der durch seine knappe Sprache besticht und Elemente mündlicher Rede derbe Flüche inklusive hervorragend zu integrieren weiß Der Debütroman überzeugt durch die sprachlich wie erzähltechnisch gelungene Geschichte einer Kindheit und Jugend, wie sie so nur in Belgrad durchlebt worden sein kann, durch den schnellen Szenenwechsel und eine gnadenlose Härte, die an entscheidenden Stellen von Melancholie gebrochen wird. Auf seinen nicht einmal 160 Seiten lässt der Roman überraschende Entwicklungen zu Die inszenierte Einfachheit ist das Resultat genau kalkulierter literarischer Mittel. Sie lösen eine Sogwirkung aus, die einen nicht so schnell entlässt. « Cornelius Hell, Ö1-ex libris, 12. 04. 26
»Maja Iskra arbeitet sprachlich geschickt, so als ob sie einen Film zusammenschneiden würde, der aus vielen Einzelbildern besteht. Alle Elemente zusammengenommen, fügen sich zu einem literarischen Kurzfilm auf 160 Seiten zusammen, dessen rhythmischen Sog man sich nicht entziehen kann . . . Iskra fasziniert die Leserinnen und Leser mit ihrem Faible für harte Schnitte, musikalische Referenzen und für Außenseiter, die sich durchzuschlagen und ihr Herz zu schützen wissen. « Claudia Cosmo, WDR3, 09. 03. 26
»Das Gute und Schöne ist hier keine Streetfighter-Romantik, kein Robin-Hood-Kitsch. Es ist die helle Seite einer Medaille, die man Intensität` oder Unmittelbarkeit` nennen könnte Ein schönes Stück Literatur! « Norber Mappes-Niediek, Frankfurter Rundschau, 18. 02. 26
»Die Keimzelle ihres Romans spürt der Leser beim Einsammeln der Belgrader Erinnerungssplitter, die sich oft zu eigenständigen Geschichten auswachsen. Gleichzeitig ergeben diese Splitter ein scharfkantiges Ganzes, dessen Gestalt, wie Iskras Heldin, zwischen Trauma und Nostalgie oszilliert. « Mladen Gladi , Welt am Sonntag, 15. 02. 26