Tanja Dusy versteht es, Rezepte so aufzubauen und vorzustellen, dass man sich sicher sein kann, sie ganz genau so auch hinzubekommen. Super leckere Gerichte, die nicht überfordern!
Diesmal dreht sich wieder alles um Salate. Sie sind in die Kapitel Frühling; Sommer; Herbst; Winter eingeteilt. Für jede Jahreszeit also Rezepte für Salate mit Zutaten der Saison. Super gemacht, super lecker! Bevor es an die Rezepte geht, gibt es interessante und wichtige Informationen rund um Salat als Hauptmahlzeit, wichtige Elemente und eine Art Bauanleitung, wie man einen Salat zusammenstellt.
Entsprechend ist der Aufbau der Rezepte ein wenig anders. Neben dem Bild des Salates sind die Zutaten für den Salat, das Dressing und ggf. weiteren Komponenten, z.B. Hummus, Omelett oder Filoecken, auf der zweiten Seite dann findet sich die ausführliche Beschreibung, wie alles zu einem köstlichen Gericht wird. Für jede Jahreszeit gibt es einen Überblick, was, also welche Zutaten, es saisonal gerade gibt. Auch eine speziell auf die Jahreszeit abgestimmte Auswahl an Dressings hat Tanja Dusy zusammengestellt.
Die Rezepte sind abwechslungsreich und sowohl im Bereich der Klassiker, als auch moderner Küche. Die Zutaten sind im Handel problemlos zu bekommen. Mich freuen die Fotos immer ganz besonders, denn so kann ich für mich besser entscheiden, was ich nacharbeiten möchte und vor allem, was mir schmeckt! Einige der Geschirrteile gefallen mir so sehr, dass ich sie gern selbst hätte! Zubereitungszeit und Portionen werden angegeben, Nährwerte jedoch nicht. Anhand von Sternchen kann man im Rezeptverzeichnis direkt sehen, ob ein Salat vegetarisch oder vegan ist. Die Kennzeichnung bei den Rezepten ist noch besser verständlich. Ein Blättchen für vegetarisch, zwei für vegan und gar keins für Salate mit Fleisch oder Fisch. Im Vorwort wird darauf hingewiesen, dass Käse ggf. durch zu vegetarisch hergestellten Produkten ersetzt werden kann, um das Rezept vegetarisch zu halten.
Für mich ist dies eins der wenigen Salatbücher, die mir wirklich Lust auf Salat als Hauptmahlzeit machen. Klar, ist immer recht viel zu schnibbeln und zu tun, aber der Genuss ist umwerfend! Die Rezepte unterscheiden sich übrigens deutlich zu denen aus ihrem Buch Salate zum Sattessen. Fünf Sterne!