Kaes' zehnter Roman, sein persönlichster. Auf jeden Fall einer seiner besten! Dass er seinen Eltern und Großeltern eine Stimme gibt, um ihre jeweilige Sicht der Dinge darzustellen, erweist sich als gelungener literarischer Schachzug. - Emmanuel van Stein - Kölner Stadt-Anzeiger - 2025-12-11
Die Liebesgeschichte von Schäng und seiner Gertrud ist die vielleicht rührendste Episode in Kaes Roman. Da zeigt sich sein Vermögen, seinen Figuren einen jeweils eigenen, ganz persönlichen Tonfall zu geben. Der Weg ist in diesem Fall das Ziel - und den beschreitet Kaes mit aller Menschenliebe, die ihm eigen ist. - Ulrich Bumann - General-Anzeiger Bonn - 2025-11-22
Er hat nie lockergelassen. Ein Journalistenleben lang hat Wolfgang Kaes gegen die Hinnahme von Unrecht gekämpft. Grauland, das ist für Kaes ein Synonym für die Region, aus der er stammt: die Vulkaneifel. Die Namen sind geändert. Aber die Geschichte seiner Familie ist authentisch. Einmal, nach Jahrzehnten, scheint es eine Chance zur Aufklärung zu geben. Aber auch sie zerschlägt sich - jäh und erneut brutal. Kaes nutzt die Romanform, um Verstorbenen eine Stimme zu geben. Wie kommt das Böse in die Welt? Mit dieser Frage startet das Buch. Und es gibt keine Antwort auf diese Frage. - Dr. Raimund Neuß - Kölnische Rundschau - 2026-01-08