In dem Science Fiction-Abenteuer Das letzte Spiel erzählt Ian Banks vom der Titel lässt es erahnen Spielen. In der Gesellschaft der KULTUR ist dies die Beschäftigung Nummer eins. Denn in dieser aufgeklärten Gemeinschaft, in der die gegenseitige Akzeptanz großgeschrieben wird. Und die Menschen eine friedliche Koexistenz mit den Maschinenwesen gefunden haben, sind strategische Spiele jeglicher Art zur erhabensten Form des Wettkampfes erkoren worden. Den Gegenentwurf bildet das autoritäre Imperium der Azad. Das mit seinen Ungerechtigkeiten, seiner Brutalität und Intoleranz viele Parallelen zu unserer eigenen gesellschaftlichen Wirklichkeit aufweist. Im Mittelpunkt der Story steht eigenbrötlerische Spieler Jernau Morat Gurgeh, der durch Logik und innere Ruhe die unmöglichsten Strategien und Taktiken zu erkennen vermag.
So ist Das letzte Spiel von Iain Banks ein spannender Science Fiction über den unübertrefflichen Vorteil, einen Plan zu haben und eine eindringliche Allegorie auf unseren gesellschaftlichen Umgang miteinander. Zeigt uns Iain Banks hier eine Alternative, wie wir selbst einmal leben könnten?