In dem Buch Essen und essen lassen geht es darum, wie stark unser Blick auf Essen heute von Trends, Social Media und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist. Das Buch zeigt, warum Ernährung für viele Menschen mit Druck verbunden ist und warum wir wieder einen entspannteren Umgang damit finden sollten.
Während des Lesens ist mir immer wieder aufgefallen, dass das Buch viele Gedanken anspricht, die ich selber kenne. Dieses ständige Nachdenken darüber, was zum Beispiel richtig oder falsch beim Essen ist. Das Buch regt auf jeden fall dazu an, solche Glaubenssätze zu hinterfragen und wieder mehr auf das eigene Gefühl zu hören.
Der Schreibstil ist angenehm verständlich und wirkt dabei sehr ehrlich. Es geht nicht darum, neue strenge Regeln aufzustellen, sondern eher darum, Druck rauszunehmen und einen liebevolleren Umgang mit sich selbst zu finden. Viele Dinge wurden so erklärt, dass man sich gerne mit einem Thema auseinandersetzt und sich nicht etwa dazu gedrängt oder belehrt fühlte - das ist mir immer besonders wichtig.
Für mich ist das Buch angenehm ruhig - denn heutzutage wird so viel Trubel in das Thema Ernährung gebracht, hier wird alles einmal gebündelt und etwas entschärft. Absolut empfehlenswert wenn man eben selbst diese Probleme kennt.