Ich war voll gespannter Vorfreude auf den neuen Band der Tierischen Sechs. Schon das Coverbild macht so viel Lust auf das Buch: Paul und Juno im Zelt und Juli hilft Anna und Max beim Zeltaufbau, Watson mit Stöckchen im Maul - da ist das Chaos schon vorprogrammiert, dachte ich mir. Aber dieses Mal sind es nicht die Tiere, die das Chaos veranstalten, sondern sie waren hilfreich bei der Suche nach den Umweltsündern. Also immer mal was Neues und wieder jede Menge Spaß.
Es geht auf Klassenfahrt nach Bayern und Juli, Juno und Watson dürfen auch mitfahren. Im "Camp der guten Hoffnung" erklären Annika und Thomas, die Leiter der Einrichtung, ganz viele Regeln, viel zu viele, um sich alle zu merken. Denn eigentlich wollen die Kinder - und die Tiere - möglichst rasch im See baden. Aber das ist verboten, denn dort liegt überall Plastikmüll. Wer macht denn so etwas? Zum Glück hat Max seine Ausrüstung dabei und die Kinder und Tiere machen sich an die Lösung des Rätsels.
Neben viel Spaß geht es hier auch um Umweltschutz, Achtsamkeit und natürlich um eine Klassenfahrt mit all ihren Tücken und ganz viel Spaß.
Petra Eimer ist es wieder gelungen, Text und Illustrationen wunderbar aufeinander abzustimmen, mit ganz Liebe zum Detail. Es ist immer wieder eine Freude, die Bücher zu lesen und anzuschauen - und das kann man ganz oft wiederholen.
Das Buch lässt sich ohne Vorkenntnisse lesen, aber Achtung, Suchtgefahr! Nach der Lektüre muss man unbedingt mehr davon haben. Aber da dies bereits der 7. Band ist, ist das ja kein großes Problem.