Dieser Krimi startet *leise* rund um die Hauptfigur Matilda, die Trauerrednerin ist und berüchtigt dafür, nichts zu beschönigen. Die düstere und spannungsgeladene Atmosphäre ist durchweg spürbar und lässt gut fühlen, wie der Krimi immer *lauter* wird. Als sich eines Tages die kleine 12jährige Jackie an Matilda wendet, weil sie den Tod von Oma Resi als nicht natürlich empfindet, machen sich die beiden zusammen auf, um herauszufinden, was es da mit dem Todesfall und den Menschen in dem abgelegenen Reuth auf sich hat.
Mir haben vor allem die Charaktere gefallen, die zu Beginn des Buches etwas undurchsichtig und vor allem nicht everybodys Darling sind Sowohl Matilda, als auch Jackie sind Figuren, die auf den zweiten Blick wirken und die sehr viel Tiefe besitzen, je weiter der Krimi voran schreitet. Das Buch hat bei mir auf jeden Fall noch lange Zeit nach dem Lesen nachgewirkt.
Der Fall ist spannend, die düstere Atmosphäre in dem abgelegenen Reuth und die Figuren, die offenbar alle ein Geheimnis haben, lassen einen das Buch sehr bildhaft lesen.
Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen und ich würde mir auf jeden Fall ein weiteres Buch wünschen deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.