Ruth reist nach Litauen, um die Urnen ihrer Mutter und Großmutter in der lang verlorenen Heimat der Familie beizusetzen.
Sie erinnert sich in Rückblenden an ihre Kindheit nach der Emigration in den siebziger Jahren. Zunächst ging es für die Familie nach Israel und später nach Deutschland.
Sie haben mit Bürokratie aber auch mit persönlichen Problemen zu kämpfen.
Der Schreibstil des Buches liest sich einfach, aber sehr distanziert und wenig emotional, was ich so nicht erwartet hatte. Immer wieder gab es im Buch auch Längen und Stellen die sich zäh gelesen haben und ich musste mich manchmal zwingen weiterzulesen.
Es ist sicher nicht leicht seine Familiengeschichte als autobiografischen Roman aufzuschreiben, und vielleicht hat die Autorin deshalb die Distanz für das Schreiben gebraucht, aber leider ist mir dadurch die Geschichte und die Personen fremd geblieben.
Leider war das Buch nichts für mich, es gab ein paar Stellen im Buch die ich gerne gelesen habe, aber zum größsten Teil ist die Handlung entweder so dahingeplätschert, oder sie war sehr deprimierend zu lesen. Schwierig war für mich auch nachzuempfinden warum sie so lange in Deutschland geblieben sind, wenn sie sich wenig wohl gefühlt haben.
Leider nicht mein Buch, ich hatte es mir emotionaler erwartet und hatte mir auch eine andere Handlung gewünscht.