Die Geschichte eines Mordes. Der junge Polizist Pampa Asiain und sein Kollege Andrés Parra gehören zu der einsamen Polizeiwache in Monge, in der unendlichen Weite der argentinischen Steppe, wo anscheinend nichts passiert. Bis Pampa eines Tages per Telefon alarmiert wird, um nach Fischwilderern zu suchen - und den Körper einer jungen Frau findet, der an einem Baum in der Nähe des Sees aufgehängt ist. Pampa beschließt, zunächst niemandem davon zu erzählen, und harrt zwei Nächte in eisiger Kälte bei der Leiche aus. Er wartet, beobachtet. Der Mörder kehrt tatsächlich zurück, um die Leiche wegzubringen. Was ist wirklich mit Gretel passiert? Welche Rolle spielen Esteban, ihr Jugendfreund, und dessen Großmutter, die alte Schuldirektorin? Wie ist Pampa selbst, mit seinen Erinnerungen an die von Gewalt geprägte Kindheit, in das Geschehen verwickelt? Erzählt aus der Perspektive aller Beteiligten, entwickelt sich eine schillernde, zutiefst menschliche Geschichte, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse, Wahnsinn und Realität, Tod und Leben verwischen und die kalte, geheimnisvolle Landschaft eine Hauptrolle spielt.