Es geht weiter mit der Reihe rund um die Monet Geschwister, im mittlerweile sechsten Band ist Hailie inzwischen 22 Jahre alt und verbringt die meiste Zeit des Jahres in Barcelona, wo sie Medizin studiert. Nebenbei genießt sie das Stundentenleben in vollen Zügen, genauso wie die Freiheit, die ihr dort möglich ist. Bis Adrien Santana, Mitglied der Organisation, vor ihrer Tür auftaucht und ihr Leben gehörig auf den Kopf stellt.
Ich freue mich riesig, wieder in die Welt der Monets einzutauchen und Hailie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. In den vorherigen Bänden war sie in ihren Entscheidungen meist noch ziemlich impulsiv, doch in diesem Band merkt man, dass sie älter und reifer geworden ist und die Konsequenzen ihrer Handlungen überdenkt. Diese Entwicklung ist spannend zu beobachten, aber ihre Nähe zur Familie ist geblieben. Es gibt wieder einige Ereignisse rund um die Monets, es passiert einiges und es gibt spannende Wendungen, die mich überraschen konnten. Dadurch war man von der Handlung gefesselt und hat mit Spannung die nächsten Entwicklungen erwartet. Was mich ein wenig gestört hat, war die Länge der Kapitel, teilweise gab es nämlich auch Kapitel, in denen auch aus Adriens Perspektive erzählt wurde, die hätten vielleicht separat sein können. Auch, wenn sich manche Ereignisse dadurch gedoppelt haben, war es interessant eine weitere Perspektive in der Geschichte zu haben, denn sonst wurde immer alles aus Hailies Sicht erzählt. Dadurch konnte man weitere Einblicke in Adrien bekommen und auch seine Entwicklung der Gefühle nachvollziehen.
Insgesamt also wieder ein toller Band rund um Hailie Monet und ihre Familie, ich vergebe 4,5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe.