Ro Mitchells How to Talk to Yourself ist ein Buch, das sofort auffällt: Es strahlt Selbstbewusstsein aus und zeigt schon auf den ersten Seiten, dass die Autorin genau weiß, wovon sie spricht. Ich hatte erwartet, dass das Buch handlich ist, nicht zu umfangreich, und als praktische Anleitung funktioniert und genau das liefert es auch. Die Kapitel sind klar unterteilt, sodass man leicht zwischen den Themen springen kann, und die Tipps wirken in vielerlei Hinsicht inspirierend.
Obwohl ich nicht alles aus dem Buch 1:1 umsetzen würde, hat es bei mir durchaus Wirkung gezeigt. Manche Methoden oder Übungen wirken ein wenig subjektiv, aber das stört nicht sie regen zum Nachdenken an und bieten neue Perspektiven, die man in den eigenen Alltag einbauen kann, wenn man möchte. Besonders gefallen haben mir die kleinen, praxisnahen Hinweise, die man sofort ausprobieren kann. Es ist kein Buch, das man von Anfang bis Ende verschlingen muss, sondern eher eines, das man immer wieder zur Hand nehmen kann, um sich Impulse zu holen.
Mit seiner klaren Struktur, den hilfreichen Kapiteln und dem selbstbewussten Ton der Autorin ist es auf jeden Fall lesenswert. Auch wenn nicht jeder Tipp für jeden passt, bietet es doch viele Denkanstöße. Wer sich für Selbstreflexion, positives Mindset und die Kunst der Selbstgespräche interessiert, findet hier viele Anregungen und das auf eine Weise, die weder belehrend noch überwältigend wirkt. Ein Buch, das man mal lesen kann, über das man nachdenken sollte, und das in manchen Momenten wirklich motiviert, sich selbst bewusster wahrzunehmen.