Die einzelnen Märchenfiguren haben alle nicht nur individuelle Charaktereigenschaften und kleine Eigenheiten, die nur sie ausmachen. Selbst ihre Gestalt als Pony spiegelt etwas von ihnen wider. So ist Schneewittchens Fellfarbe weiß wie Schnee und ihr Schweif schwarz wie Ebenholz, was mir sehr gut gefallen hat. Denn so kann man sie alle gut voneinander unterscheiden. Zudem sind die Ponys alle total neugierig und wissbegierig, was sie zwar auch in Situationen bringt, in denen sie von den Menschen fast entdeckt werden. Ihre Begeisterung und Neugierde schwappt aber regelrecht auf einen über, sodass man richtig Lust bekommt, mit ihnen zusammen alles zu entdecken. Außerdem hat mir gefallen, wie Schneewittchen immer wieder versucht, Mila ihre Angst zu nehmen. Diese wurde meiner Meinung nach richtig gut dargestellt, ebenso wie die kleinen Schritte, aber auch Rückschritte, die Mila macht, um sie zu überwinden.
Oberfee Endora versucht, streng zu sein und hart durchzugreifen, als die Märchenfiguren einen Aufstand anzetteln. Dies gelingt ihr aber nur bedingt. Was zum einen an ihrer Schusseligkeit und an mangelndem Durchsetzungsvermögen liegt, was sie aber umso sympathischer gemacht hat. Zudem fand ich ihre Zaubersprüche lustig. Zumal nicht alle von ihnen wirklich gelingen und sie sich mal eben einen neuen einfallen lassen muss. Außerdem gab es viele weitere lustige Situationen, durch die die Handlung aufgelockert wurde.
Die Figuren und Schauplätze wurden so lebhaft und anschaulich beschrieben, dass man sie alle direkt vor Augen hatte. Im Laufe der Handlung gab es aber auch immer wieder mal eine wunderschöne Illustration, durch die man sich einzelne Figuren, Schauplätze oder Szenen noch mal besser vorstellen konnte.
Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte, in der wir die Märchenfiguren auf den Reiterhof Märchenhof begleiten, wo sie als Ponys leben müssen, bis sie sieben gute Taten vollbracht haben. Ich war gespannt, was sie alles auf dem Reiterhof erleben werden und ob Schneewittchen es schafft, Mila die Angst vor Pferden und dem Reiten zu nehmen. Gefallen hat mir, dass jede Märchenfigur einen eigenständigen Charakter hat, kleine Eigenheiten, die nur sie ausmachen, und etwas von der Märchenfigur im Pony wiederzufinden ist. Zudem gefiel es mir, wie neugierig und wissbegierig die Ponys sind. Man bekam dadurch richtig Lust darauf, mit ihnen den Reiterhof zu erkunden. Nun bin ich gespannt, was die Märchenfiguren noch so auf dem Reiterhof erleben werden und worin ihre nächste Aufgabe bestehen wird.