
Seit dem frühen 19. Jahrhundert etablierte sich in Metropolen wie Paris, Wien, London und St. Petersburg sowie in Residenzstädten wie Dresden eine neue Kochweise, die bis heute die exquisite Küche Europas prägt. Bereits 1822 griff der Kunsthistoriker und Literat Carl Friedrich von Rumohr (1785-1843) diesen Trend auf und publizierte mit seinem »Geist der Kochkunst« die erste systematische Kochkunsttheorie. Die Beiträger*innen des Bandes diskutieren das gastrosophische Werk und seinen Autor im Kontext der Ernährungsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Dabei bieten sie einen interdisziplinären Überblick zur Produktion von Nahrungs- und Genussmitteln, zur Alltagskost, zur Geschichte des Weins sowie zur exquisiten Kochkunst und Tafelkultur am Beginn der kulinarischen Moderne.
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