Hauptkommissar Pius Bogumil ermittelt gern alleine, ist brummig und ziemlich direkt, was nicht bei jeder Person gut ankommt. Sein neuer Kollege, Hauptkommissar Gonne Hansen, ist dagegen freundlich, empathisch und mag es, wenn alles aufgeschrieben wird. Auf den ersten Blick wirkt Gonne wie ein toller Kerl, doch mit der Zeit wurde er mir ehrlich gesagt immer unsympathischer. Er ist ziemlich von sich und seinen Ermittlungsmethoden eingenommen, schiebt Dienst nach Vorschrift und rügt Pius, wenn er die Verdächtigen nicht mit Samthandschuhen anfasst oder sonst irgendwas macht, was nicht seiner Meinung entspricht. Pius wurde mir mit der Zeit hingegen immer sympathischer. Man merkt ihm seine langjährige Erfahrung an, er hört auch mal auf sein Bauchgefühl und schafft es, über den Tellerrand hinauszuschauen. Zudem merkt man ihm an, wie nahe ihm der Fall geht und wie wichtig es ihm ist, diesen aufzuklären.
Die Ermittlungen von Pius und Gonna waren spannend und sehr verzwickt. Zwar gibt es nicht übermäßig viele Verdächtige, doch diese machen es den beiden Ermittlern ziemlich schwer. Nicht nur, dass sie alle scheinbar ein Alibi haben, scheiden einige von ihnen auch noch aus anderen Gründen als Täter aus. Zudem erfährt man nach und nach mehr über einige der Verdächtigen und wie sie zum Opfer standen, was ein neues Licht auf den Fall wirft. So kommen die beiden Ermittler zwar an einer Stelle voran, um dann wieder zurückgeworfen zu werden oder zwischendurch sogar gar nicht mehr weiterzukommen. Das sorgt nicht nur die ganze Zeit für Spannung, sondern auch dafür, selbst seine grauen Zellen anzustrengen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen. So habe ich Puis und Gonne gerne während ihrer Ermittlungen begleitet und war vor allem gespannt, was Puis durch seine ganz eigenen Methoden herausfinden würde.
Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir Hauptkommissar Pius Bogumil und seinen neuen Kollegen Hauptkommissar Gonne Hansen bei ihrem ersten gemeinsamen Fall begleiten. Da dieser ganz schön verzwickt ist, denn alle Verdächtigen scheinbar ein Alibi zu haben oder den Mord noch zusätzlich aus anderen Gründen nicht begangen haben können, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe Puis und Gonne gerne während ihrer Ermittlungen begleitet und war vor allem gespannt, was Puis durch seine ganz eigenen Methoden herausfinden würde.