The Mafia Kings Sister von Piper Rayne ist der dritte Band ihrer spicy Mafia Academy Reihe.
Aria Costa ist die jüngere Schwester vom neuen Mafia Don Marcello Costa und freut sich auf ihre Zeit an der Sicuro Academy. Hier kann sie noch ein wenig Freiheit genießen, bevor auch sie eine arrangierte Ehe eingehen muss und vor allem sieht sie hier Gabriele Vitale, den zukünftigen Anführer der Vitale Familie, auf den sie seit längerer Zeit einen heftigen Crush hat. Leider weist sie Gabriele bei jeder Gelegenheit ab, denn Aria ist ihm zu jung und unschuldig für seine speziellen Vorlieben. Als sich Aria jedoch in Schwierigkeiten bringt, ist Gabriele sofort zur Stelle und will die Bedrohung ausschalten. Auch wenn Aria eindeutig verboten ist, kann er sich doch nicht lange von ihr fernhalten und will sie um jeden Preis beschützen.
Aria und ihren Crush Gabriele konnte man schon in den Vorgängerbänden kennenlernen. Ich mochte beide schon dort und ich war gespannt auf ihre Geschichte. Piper Rayne bleiben dem Gesamtschema treu, denn auch diesmal verlieben sich zwei Sprösslinge aus dem Mafia-Adel ineinander und ihre heimliche Liebe ist eigentlich verboten und wird von einer mysteriösen Bedrohung im Hintergrund angegriffen. Im Gegensatz zu den anderen beiden Teilen konnte mich diese Fortsetzung aber nicht hundertprozentig mitreißen und überzeugen.
Aria ist jung und abenteuerlustig, aber ihr ist auch klar, welche tödlichen Folgen ihre Fehltritte haben könnten. Das hält sie natürlich nicht davon ab, ihr kleines bisschen Freiheit auszukosten, wann immer sie kann.
Gabriele ist das IT-Genie der Mafiaclans und hält seine privaten Vorlieben gut versteckt. Für ihn ist Wissen die größte Macht, aber plötzlich wird er von Aria zu völlig untypischen Aktionen verleitet.
Auf den ersten Blick sieht alles wie eine unerwiderte Liebe aus, aber durch die wechselnden Perspektiven weiß man, dass Gabriele von Aria durchaus fasziniert ist. Der Altersunterschied ist eher winzig und Aria ist absolut nicht so unschuldig, wie es sich Gabriele einreden will. Ich mochte ihre Dynamik, aber trotzdem hätte ich mir bei beiden Charakteren etwas mehr Tiefe gewünscht. Was mir aber gefallen hat, war, dass Aria keine typische Mafia-Frau ist und mit Gabriele durchaus auf Augenhöhe agiert.
Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!