Ein Mann kauft keine Liebe, er kauft Gewissheit, Kontrolle und einen Beweis, der nicht widersprochen werden kann.
Toby Weston lebt von Begierde, von Grenzüberschreitungen und von der kalten Erkenntnis, dass selbst Moral verhandelbar wird, wenn der Preis stimmt. Als ihm ein wohlhabender Ehemann ein unmoralisches Angebot macht, beginnt ein Spiel, das harmlos wirkt, weil es mit Gesprächen beginnt, mit Blicken, mit leisen Andeutungen, und doch unausweichlich auf einen Punkt zusteuert, an dem es kein Zurück mehr gibt.
Eine Ehefrau, gefangen zwischen Pflichtgefühl, Anstand und einer lange verdrängten Sehnsucht, gerät in den Sog einer Verführung, die langsam, präzise und unerbittlich ist. Worte werden zu Berührungen, Zweifel verwandeln sich in Verlangen, und moralische Gewissheiten lösen sich Schicht für Schicht auf, während hinter verschlossenen Türen Lust und Schuld untrennbar ineinanderfließen. Was sie für Nähe hält, ist Teil eines Plans, denn während sie sich hingibt, wird im Hintergrund bereits gerechnet, dokumentiert und abgerechnet.
Hier geht es nicht um Liebe, sondern um Macht, um Kontrolle und um jenen Moment, in dem ein Körper nicht mehr Ausdruck von Begehren ist, sondern zur Bezahlung wird.
Die Ehefrau als Bezahlung ist ein erotisch-pornografischer Roman über Begierde als Ware, über Männer, die kaufen, und Frauen, die glauben zu wählen, und zugleich der Auftakt der vierteiligen Romanserie Der Preis der Begierde, in der jede Entscheidung Folgen hat und jeder weitere Band den Preis noch höher treibt.