"Inseln der Stärke - Warum Unabhängigkeit das mächtigste Netzwerk ist" ist ein Gegenentwurf zum modernen Zwang des Dauer-Networkings. Während Karrieregurus predigen, dass man jeden kennen muss, argumentiert dieses Buch, dass echte Macht in der Autonomie liegt. Wer sich rar macht und als "Insel" funktioniert, zieht Brückenbauer automatisch an.
Der Unternehmensberater Martin Vogt erklärt das Paradox der Verfügbarkeit: Wer ständig vernetzt ist, hat keine Zeit, Substanz aufzubauen. Das Buch propagiert die Strategie der "selektiven Isolation". Es zeigt, wie man durch Phasen der tiefen Arbeit einen Wert schafft, der so hoch ist, dass Netzwerke irrelevant werden, weil die Leute von selbst kommen.
Leser lernen, oberflächliche Kontakte (Visitenkarten-Sammler) radikal zu kappen und stattdessen wenige, tiefe Allianzen zu schmieden. "Inseln der Stärke" ist für Unternehmer und Kreative, die aufhören wollen, Klinken zu putzen, und anfangen wollen, ein Leuchtturm zu sein.