"Das Schlechte Geld - Warum mittelmäßige Mitarbeiter die Exzellenten vertreiben" überträgt das ökonomische "Greshamsche Gesetz" auf die moderne Arbeitswelt. In der Geldtheorie besagt es: "Schlechtes Geld vertreibt gutes Geld aus dem Umlauf." (Wenn Menschen minderwertige Münzen haben, geben sie diese aus und horten die hochwertigen). Im Management bedeutet es: Sobald schlechtes Verhalten oder Mittelmaß toleriert wird, flüchten die Leistungsträger.
Unternehmensberater Jonas Mohn erklärt die Dynamik der "Negativselektion". Wenn A-Player sehen, dass C-Player das gleiche Gehalt bekommen und nicht sanktioniert werden, empfinden sie das als Ungerechtigkeit und gehen. Übrig bleibt eine Kultur der Mittelmäßigkeit, die sich selbst reproduziert, da C-Player niemals A-Player einstellen würden, aus Angst, entlarvt zu werden.
"Das Schlechte Geld" ist ein Warnruf an Führungskräfte. Es zeigt, dass Toleranz gegenüber Minderleistung kein Akt der Menschlichkeit ist, sondern der sichere Weg, die besten Talente an die Konkurrenz zu verlieren. Das Buch liefert Strategien zur "Währungskorrektur" im Team.