Geographische Exkursionen können transformative Bildungsprozesse anstoßen. Diese Studie untersucht Reflexionsprozesse anhand einer Exkursion nach Kenia. Flankiert
durch eine Darstellung exkursionsdidaktischer Debatten werden die Dekonstruktion bestehender Raum-, Selbst- und Weltbilder sowie deren Rekonfiguration erläutert. Dabei
erweisen sich transkulturelle Lerngruppen als wichtig, um die eigene Perspektivität zu hinterfragen. Entlang der Debatten um Critical Whiteness und postkolonialer
Perspektiven werden Implikationen zur Gestaltung von Exkursionen diskutiert. Die empirische Studie leistet einen Beitrag zur Debatte um die Relevanz von Exkursionen im
Geographiestudium.
Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
Abstract
Vorbemerkung
1. Exkursionen im Geographiestudium
1. 1 Kontextualisierung des Forschungsprojekts
1. 2 Fragestellungen und Aufbau der Arbeit
1. 3 Reflexion zur Positionalität des Forschenden
1. 4 Forschungsethische Prinzipien im Arbeitsprozess
2. Theoretische Rahmung
2. 1 Exkursionen und die Geographie
2. 2 Der exkursionsdidaktische Diskurs
2. 3 Exkursionsdidaktische Modelle und Konzepte
2. 4 Forschungsperspektiven zu Geographischen Exkursionen
2. 5 Transformative Bildung auf Exkursionen
2. 6 Exkursionen als Bildungsgelegenheiten
3. Forschungsdesign und Methodisches Vorgehen
3. 1 Eine Geographische Exkursion nach Kenia
3. 2 Struktur und Phasen des Forschungsdesigns
3. 3 Methoden des Forschungsdesigns
3. 4 Datenaufbereitung und -auswertung
4. Ergebnisse und Erkenntnisse
4. 1 Raumbilder und Erwartungen vor der Exkursion
4. 2 Lerngelegenheiten während der Geographischen Exkursion
4. 3 Nach der Exkursion
5. Potenzial und Bildungswert von Exkursionen im Geographiestudium
5. 1 Exkursionen als transformative Bildungsgelegenheiten
5. 2 Transformationen im Denken und Handeln