"Ist das nicht zu teuer?" Diese Frage fürchten Freiberufler, Berater und Kreative mehr als alles andere. Unternehmensberater Carsten Vogt analysiert in "Der Preis der Angst", warum gerade Solopreneure und Kleinunternehmer chronisch zu niedrige Preise aufrufen. Er identifiziert die Ursache nicht in der Marktlage, sondern in der eigenen Psyche: der Angst vor Ablehnung und dem mangelnden Selbstwert.
Vogt erklärt die psychologischen Mechanismen der Preiswahrnehmung beim Kunden. Er zeigt, dass niedrige Preise oft als Signal für mindere Qualität (Qualitätsvermutungseffekt) interpretiert werden und paradoxerweise zu schwierigeren Kunden führen.
Das Buch ist ein praktischer Leitfaden zur Preisfindung jenseits von "Stundensatz x Zeit". Vogt führt in das "Value Based Pricing" ein - die Kunst, nicht die eigene Zeit, sondern den Wert des Ergebnisses für den Kunden zu verkaufen. Er liefert Skripte für die Preisverhandlung, um Einwände souverän zu parieren, ohne Rabatte zu geben. Ein Muss für jeden, der aufhört will, sein eigener Ausbeuter zu sein.