
Wir leben in einer Gegenwart, in der uns die Kybernetik wortwörtlich unter die Haut gedrungen ist. Von Supplement-Industrien und Selbstoptimierungsratgebern bis hin zu DIY-Sequenzierungen in Hinterhoflaboren blickt Laura Hille auf unterschiedlichste Praktiken, die unter dem Buzzword »Biohacking« die Bearbeitbarkeit des Lebens behaupten. Mithilfe ethnografischer Episoden, historischer Vignetten und theoretischer Montagen analysiert sie die kybernetische Biopolitik: eine Regierungsform, in der Macht, Wissen und Subjektivierung auf die technische Formbarkeit des Bios zielen.
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