Karin Dauenheimer wurde 1951 im sächsischen Hainichen geboren. Sie studierte Theologie und arbeitete als Redakteurin bei der Tageszeitung Die Union. In den 1980er Jahren initiierte und organisierte sie den Kirchlichen Arbeitskreis Homosexualität in Dresden und beschäftigte sich wissenschaftlich mit lesbischem Leben in der DDR. Nach 1989/90 gründete und leitete sie das Frauenbildungszentrum in Dresden. Seit 1999 lebt Karin Dauenheimer als Künstlerin in Duisburg.
Teresa Tammer, geboren 1985 in Dresden, studierte Geschichte und promovierte zum Thema Warme Brüder` im Kalten Krieg. Die DDR-Schwulenbewegung und das geteilte Deutschland in den 1970er und 1980er Jahren . Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Sammlung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und ist seit 2022 stellvertretende Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.