Im Jahr 1931 befand sich Deutschland im eisigen Würgegriff der Weltwirtschaftskrise. Die Arbeitslosigkeit war massiv, das Vertrauen in die Regierung zerstört, und das offizielle Geld horteten die Menschen aus purer Angst.
Doch ein kleines Bergbaudorf in Bayern weigerte sich, aufzugeben. Der Besitzer eines geschlossenen Kohlebergwerks führte kurzerhand eine eigene, illegale Währung namens "Wära" ein. Der Clou dieser Banknoten: Sie verloren jeden Monat an Wert, wenn man sie nicht ausgab.
Diese eingebaute Entwertung erzwang einen sofortigen Konsum. Innerhalb von Wochen florierte die lokale Wirtschaft, Schulden wurden abbezahlt, und das Dorf erlebte ein beispielloses finanzielles Wunder im absoluten Chaos.
Dieses Buch dekonstruiert die faszinierende Mechanik des Schwundgeldes. Es zeigt, wie ein radikales lokales Experiment bewies, dass Geld nur dann funktioniert, wenn es zirkuliert, und warum die Reichsbank dieses rettende System aus blanker Panik vor einem staatlichen Kontrollverlust brutal zerschlug.
Erkennen Sie die wahren psychologischen Hebel unseres Geldsystems und lernen Sie, wie alternative Währungen selbst die aussichtslosesten ökonomischen Krisen überwinden könnten.