England, 1935.
Connor Stevenson wächst mit einer Krankheit auf, über die niemand sprechen will und die niemand heilen kann. Schon als Kind verliert er seine Zähne, begleitet von einem Gestank, der ihn aus der Gemeinschaft drängt. Aus Scham wird Schweigen. Aus Schweigen Einsamkeit. Und aus Einsamkeit ein Denken, das ihn immer weiter aus dieser Welt drängt.
Als Erwachsener lebt Connor zurückgezogen in einer Hütte am Rand des Waldes. Dort beginnt er, sich mit Dingen zu beschäftigen, die andere meiden: Verfaulende Tiere, Knochen und Gebisse. Was als stille Obsession beginnt, wird zu einer Art Forschung einem Versuch, Ordnung in das eigene Leiden zu bringen. Er nennt sein Tagewerk: Kausalität.
Doch je genauer Connor beobachtet, misst und dokumentiert, desto deutlicher wird, dass Erkenntnis allein keine Erlösung verspricht. Er möchte Lücken schließen und genau dem geht er von nun an nach