Das Buch untersucht, wie Unternehmen zwischen klassischer Vorratshaltung und strengem Just-in-Time-Ansatz einen differenzierten, risikobewussten Mittelweg entwickeln, der geopolitische Störungen, volatile Lieferketten und regulatorische Vorgaben einbezieht. Es zeigt auf, wie sich unterschiedliche Materialtypen, Lieferantenbeziehungen und Marktdynamiken in hybride Bestandsstrategien übersetzen lassen und entwickelt ein strukturiertes Vorgehen für die Auswahl von JIT-, Just-in-Case- und Pufferbeständen je nach kritischer Wertschöpfungsstufe. Der Band verbindet Lean-Prinzipien, Kapitalbindung und Supply-Chain-Risiko zu einem praxisnahen Rahmen, der Unternehmen hilft, unnötige Lagerkosten zu vermeiden, ohne sich gegenüber Schocks aus Krieg, Wetter und Regulierung zu exponieren.