
Ostafrika, Ende des 19. Jahrhunderts: Der zwölfjährige Yusuf führt mit seiner Familie ein einfaches Leben auf dem Land. Als der Vater sich mit seinem kleinen Hotel verschuldet, wird Yusuf in die Hände von Onkel Aziz gegeben und landet im lebhaften Treiben der Stadt. Feinsinnig, lebendig und in leichtem, humorvollem Ton erzählt Abdulrazak Gurnah vom Erwachsenwerden in einer Welt des Übergangs: Gerade erst beginnt die Kolonialisierung durch die Europäer ihre Spuren zu hinterlassen. Das alte Leben verschwindet und mit ihm Yusufs Traum von einem kleinen Garten Eden in Sansibar.
»Wer als weißer Europäer Gurnah liest, begreift die eigene Provinzialität, den so engen Ausschnitt, mit dem er die Welt und ihre Geschichte betrachtet. « DIE ZEIT
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