
Ein dänischer Adeliger, früh verwaist, streift durch das Paris des frühen 20. Jahrhunderts: eine Stadt des Glanzes, aber auch eine des Grauens, wie er alsbald feststellt. Denn Rilkes Protagonist liefert sich schonungslos den mannigfaltigen Eindrücken aus, die auf ihn einstürmen, verschließt die Augen auch nicht vor dem Elend der Clochards oder Prostituierten. Der Moloch Großstadt wird für ihn nach und nach zum Katalysator einer neuartigen Wahrnehmung, die selbst dem Ekelhaften und Beklemmenden einen ästhetischen Reiz abgewinnt.
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