Unter dem im Buchtitel genannten Motto der Händel-Festspiele 2026 nähern sich acht Autorinnen und Autoren Georg Friedrich Händel und seiner Welt auf literarische Weise. Inspiriert von der Musik, dem Leben und der Geburtsstadt des Komponisten sowie dem heutigen Sachsen-Anhalt verweben sie Vergangenheit und Gegenwart. In theoretischen wie fiktionalen Texten erkunden sie Geschlechterbilder, Rollenverständnisse und Heldenerzählungen und rücken dabei auch weibliche Protagonistinnen in den Mittelpunkt. Zwischen barocker Pracht und heutiger Fragilität entsteht ein vielstimmiger Dialog über Musik, Geschichte und Identität.