In der mittelalterlichen Sage Tristan und Isolde, die Thomas Mann literarisch verarbeitet und reflektiert, geraten der Ritter Tristan und die irische Königstochter Isolde durch einen Liebestrank in eine unauflösliche, leidenschaftliche Verbindung. Doch ihre Liebe steht unter einem verhängnisvollen Vorzeichen: Isolde ist dem König Marke versprochen. Zwischen Pflicht und Verlangen entfaltet sich eine tragische Geschichte von Hingabe, Schuld und unausweichlichem Schicksal ein zeitloses Motiv, das Thomas Mann als Sinnbild für die Macht der Liebe und ihre zerstörerische Kraft deutet.