Dresden, Februar 1985. Ein Mann stürzt vom Dach eines Hochhauses. Selbstmord, sagen die Akten. Doch Volkspolizist Uwe Friedrich und seine Kollegin Kathrin Römer glauben den Akten nicht. Ihre Ermittlungen führen sie zu einem düsteren Muster: Drei weitere Männer sind am selben Ort gestorben. Alle kannten sich, alle teilten ein Geheimnis, das Jahrzehnte zurückreicht - in die Schulflure und Hinterhöfe der siebziger Jahre, wo Gewalt und Demütigung das Schicksal eines Jungen für immer veränderten. Je tiefer Friedrich und Römer graben, desto gefährlicher wird ihr Vorhaben. Die Spuren führen in die Machtzirkel von NVA und Staatssicherheit, wo mächtige Männer ihre Vergangenheit um jeden Preis begraben wollen. Ein Kriminalfall, der die Abgründe eines Systems offenlegt, in dem Gerechtigkeit keinen Platz hat - und in dem die Bestien der Vergangenheit niemals ruhen. Packend, atmosphärisch dicht und psychologisch messerscharf erzählt. Dieser DDR-Krimi ist geschrieben für Leser, die historische Spannung mit gesellschaftlicher Tiefe und kompromissloser Figurenzeichnung suchen.