
Bei Manuel García ist Begehren oft ein stiller Handel zwischen dem, was man sich erträumt, und dem, was man wirklich zu leben wagt. Seine Protagonisten bewegen sich durch anonyme Wohnungen, nächtliche Chats und nächtliche Straßen, in denen Versprechen jederzeit zerbrechen können.
Die Titelerzählung "Escort" fängt genau den Moment ein, in dem eine Fantasie aufhört, harmlos zu sein und plötzlich real wird: ein junger Mann, eine Tür, die sich öffnet, ein unbekannter Kunde und ein Herzschlag, der fast unerträglich wird.
"Er hatte alles sorgfältig vorbereitet - aber nichts hatte ihn auf diesen einen Augenblick vorbereitet, in dem das Verlangen aufhört, Fantasie zu sein, und einen echten Körper verlangt."
Intensiv, modern und beunruhigend verführerisch. Jede Begegnung schmeckt nach Kapitulation. Und nicht jede Kapitulation ist eine Niederlage.
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