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Mallmann und der Schwarze Tod

Die Welt des John Sinclair.
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Produktdetails

Titel: Mallmann und der Schwarze Tod
Autor/en: Jason Dark

EAN: 9783838700557
Format:  EPUB
Die Welt des John Sinclair.
Lübbe

17. März 2009 - epub eBook - 384 Seiten

Will Mallmann will nichts anderes, als sich am Schwarzen Tod, dem Mörder seiner Frau Karin, rächen. Auf dem Friedhof am Ende der Welt ist er dabei, als John Sinclair und der Schwarze Tod zu einem letzten Duell aufeinander treffen ... Mit
über 300 Millionen Gesamtauflage gehört Jason Dark zu den meistgelesenen Autoren Deutschlands. Mit seinen inzwischen fast 1.800 John-Sinclair-Romanen hat er ein Werk geschaffen, das auf der Welt einmalig ist. In dieser Kultausgabe lässt der
Autor noch einmal die Anfänge seiner Serie lebendig werden. Enthält die Einzeltitel: Die Drohung Ein Friedhof am Ende der Welt Das letzte Duell Verlies der Angst

Es war die Hölle!

Eine Hölle aus Eis, Schnee, Sturm und mörderischen Temperaturen. Der Wind brachte eine Kälte mit, in der ein Mensch kaum überleben konnte.

Wo der Blick auch hinging, man sah nur eine weiße Wüste und Gletscherberge.

Und doch waren in dieser Südpolhölle zwei Menschen unterwegs. Forscher, die einen besonderen Auftrag hatten. Sie wollten ins Landesinnere vordringen, um dort geologische Untersuchungen in die Wege zu leiten.

Der Sturm hatte sie überrascht, obwohl am Südpol jetzt Sommer war. Innerhalb einer Nacht fiel das Thermometer um zwanzig Grad, die Kälte wurde zu einer mörderischen Klammer, die alles mit sich zog und nie mehr jemanden freigab.

Die beiden Männer kämpften. Sie waren gut ausgerüstet und lebten seit zwei Jahren auf einer Halbinsel, wo sich noch weitere wissenschaftliche Stationen befanden. Von dort aus unternahmen sie mit ihrem Motorschlitten eine Fahrt zum Mount Rex. Hinein ins Landesinnere. Zweihundert Meilen von ihrer Station entfernt.

Ein Wahnsinn.

Vor allen Dingen jetzt, nach diesem verdammten Wetterumschwung, mit dem keiner gerechnet hatte.

Der Sturm schleuderte ihnen die winzigen Eiskristalle ins Gesicht. Allerdings war von ihren Gesichtern kaum etwas zu sehen. Sven Jansson, der Norweger, hatte ebenso eine schützende Maske vor sein Gesicht gezogen wie sein Kollege Arthur Cornwall, der Engländer. Sie trugen dicke Kunststoffjacken aus einem Wärme isolierenden Material, das vor gar nicht langer Zeit erst entwickelt worden war.

Der Schlitten arbeitete einwandfrei. Der Motor lief ruhig. Treibstoff hatten sie noch genügend, auch mit Proviant waren sie eingedeckt. Die empfindlichen Messinstrumente jedoch hatten sie zurücklassen müssen. Durch ein zu hohes Gewicht verbrauchte der Schlitten zu viel Treibstoff, und der Sprit war in dieser Region ebenso lebenswi
chtig wie die warme Kleidung.

Das Land war nicht eben. Und es wechselte seine äußere Erscheinungsform von Minute zu Minute. Immer wieder türmte der Sturm neue Schneewälle hoch, überdeckte und füllte gefährliche Eisspalten und schuf Todesfallen für die beiden Männer.

Die Wissenschaftler verständigten sich durch Zeichen. Sprechen konnten sie nicht. Auch nicht schreien, denn der Orkan riss ihnen sofort jedes Wort von den Lippen.

Sven Jansson und Arthur Cornwall führten einen stetigen Kampf gegen die Unbilden der Natur.

Plötzlich saßen sie fest.

Beide hatten die Schneewehe zu spät gesehen. Der Schlitten verkantete. Er sauste mit seinem vorderen Teil, der ähnlich einem Bob gebaut war, voll in den Schnee.

»Shit!« Arthur Cornwall schrie das Wort so laut, dass es sogar gegen das Heulen des Orkans zu hören war.

Der Motor röhrte weiter auf, wollte den Schlitten voranschieben, doch der Widerstand der Schneewehe war zu stark.

Sven Jansson stieß seinen Partner an und nickte. Der Engländer verstand das Zeichen.

Sie mussten runter von ihrem Gefährt.

Bisher hatten sie geduckt auf ihrem Schlitten gesessen, um dem Sturm so wenig Widerstand zu bieten wie möglich. Jetzt mussten sie herunter, und der Orkan packte sie mit voller Wucht.

Arthur Cornwall taumelte zur Seite, konnte sich jedoch halten. Seinem Kollegen erging es nicht so gut. Er wurde von der Wucht in den Schnee geschleudert, und sofort wollte ihn ein Schleier aus Eiskristallen zudecken.

Fluchend befreite sich Sven Jansson. Geduckt näherte er sich dem Heck des Schlittens, wo die beiden Männer ihr Werkzeug festgezurrt hatten. Dort befanden sich Schaufeln, Hacken und Spaten. Es würde schwere Arbeit sein, ein Kampf gegen die Zeit, denn die Schneemassen waren dabei, den Motorschlitten vollständig zuzudecken. >

Die Männer schufteten verbissen. Zu verständigen brauchten sie sich nicht, jeder wusste genau, was er in dieser Notlage zu tun hatte. Nicht zum ersten Mal steckten sie in dieser Situation. Da konnte sich einer auf den anderen verlassen.

Es gab kaum Schnee, fast nur noch Eis. Die beiden Wissenschaftler schwangen ihre Arme und hackten gegen die harte Wand aus gefrorenem Wasser an.

Die Werkzeuge bestanden aus bestem Stahl. Die Spitzen knallten gegen das Eis, schufen Löcher und Spalten. Kopfgroße Brocken fielen ab. Während Arthur Cornwall, der Kräftigere der beiden, das Eis zerhämmerte, schaufelte der Norweger die Eisbrocken zur Seite.

Eine halbe Stunde verging.

Die beiden Männer arbeiteten so verbissen, dass sie selbst unter ihrer dicken Kleidung schwitzten.

Und sie hatten Erfolg.

Sie schaufelten den Motorschlitten frei.

Sven Jansson hob die Hand, und der Engländer senkte seine Spitzhacke. Die Wissenschaftler wirkten in ihrer Kleidung wie Ungeheuer. Von ihren Gesichtern waren Mund und Nase nur schwer zu erkennen, da beides teilweise mit Eiskristallen bedeckt war.

Cornwall ging bis an den Bug des Schlittens, packte ihn dicht oberhalb der Kufen, stemmte seine Füße ein und begann zu schieben.

Das Gefährt rührte sich nicht.

Sven Jansson half mit.

Zu zweit schafften sie es. Sie drückten den Schlitten zurück. Auf einmal ging alles leichter, die Kufen rutschten, und das Gefährt war frei.

Endlich!

Sie grinsten sich zu, obwohl der eine den anderen gar nicht sehen konnte. Aus lauter Freude schlugen sie sich auf die Schultern.

»Wir können!«, brüllte Sven Jansson. Unter der schützenden Gesichtsmaske klang seine Stimme dumpf.

Beide Männer stiegen auf den Schlitten. Der Engländer ließ den Motor an. Die Maschine war eine Spezialkonstruktion, aus besonde
rs kälteunempfindlichem Material hergestellt, und sie lief auch bei extremen Bedingungen.

Der Motor knatterte ein paar Sekunden und lief dann ruhig. Das Werkzeug hatte der Norweger zuvor verstaut. Sein Kollege legte den Rückwärtsgang ein.

Langsam schob sich der Schlitten nach hinten.

Nach wie vor heulte und tobte der Sturm. Unzählige Eiskristalle schleuderte er über die beiden Wissenschaftler. Riesige Schneewolken wurden hochgewirbelt und als tanzende Figuren über die weiten Plateaus der Antarktis geschleudert.

Die Kufen fassten. Der Motor hatte seine höchste Drehzahl erreicht. Er schob den Alu-Schlitten weiter in die Eishölle hinein. Die Männer umfuhren den Eiswall, in dem sie zuvor festgesteckt hatten. Sie befanden sich am Rand einer riesigen Ebene, über die der Orkan mit Höllenstärke brüllen konnte und nirgendwo Widerstand fand. Was nicht niet- und nagelfest war, riss er kurzerhand mit. Er schleuderte Eisbrocken vor sich her, als wären es nur Murmeln.

Sven Jansson und Arthur Cornwall hatten Angst, diese gewaltige Fläche zu überqueren, doch es blieb ihnen keine andere Möglichkeit. Um die Basis zu erreichen, mussten sie diesen Weg nehmen.

Jetzt waren sie dem Sturm hilflos ausgeliefert.

Auf der vorherigen Fahrt waren sie immer noch durch Hügel und Täler gedeckt worden – nun aber mussten sie kämpfen.

Um jeden Fußbreit Boden!

Der Orkan beutelte das Fahrzeug durch, schien mit tausend unsichtbaren Händen danach zu greifen, um es vom Boden hochzureißen. Immer wieder lenkte Cornwall gegen, er fluchte und schimpfte sich den Ärger von der Seele.

Dabei wussten die beiden Männer nicht, dass sie sich einem Gebiet näherten, das auf keiner Karte der Welt eingezeichnet war und doch eine schicksalhafte Bedeutung haben sollte – nicht nur für die beiden Wissenschaftle
r.

Noch ahnten sie nichts davon, denn sie befanden sich inmitten eines mörderischen Wirbels, im Zentrum eines Infernos aus Schnee, Sturm und Kälte.

Waagerecht jagten die Eiskristalle den Männern entgegen. Längst waren die Schneebrillen verklebt. Sehen konnten sie kaum noch etwas, und das Thermometer sank immer tiefer.

Sie kämpften sich weiter.

Legten Meile für Meile zurück, aber es war doch nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die Entfernung zur Basis war noch immer unüberbrückbar groß. Und bald brach die Nacht herein.

Der Motor hielt durch.

Aber die Kälte wurde zu einem schleichenden Gift, das sich durch jede Ritze und Spalte fraß und dabei den Atem raubte. Die Männer hatten es schwer. Zwangsläufig ließ ihre Konzentration nach. Sie fuhren einfach nur weiter.

Immer nach Norden …

Die breite Spalte vor ihnen übersahen sie. Der Schnee hatte sie nicht zuwehen können, und in der Tiefe der Spalte war ein rötliches Glosen.

War das der Eingang zur Hölle?

Die Männer fuhren auf die Spalte zu. Sie sahen sie nicht, auch als sie nur noch wenige Yards davon entfernt waren.

Plötzlich begann ihr Schlitten zu kippen. Der vordere Teil sackte weg, es gab einen Ruck, dann fiel der Schlitten mitsamt den beiden Wissenschaftlern in den Spalt …

Sven Jansson stieß einen Schrei aus. Er hatte zuerst bemerkt, was geschehen war. Er warf sich auf dem Schlitten nach vorn, wollte sich festhalten, doch seine Fäuste trafen nur die glatte Eiswand, gegen die im nächsten Moment der schwere Schlitten prallte, zurückfederte und dann gegen die andere Seite stieß.

Dabei fiel er wie ein Stein in die Tiefe.

Arthur Cornwall, der Engländer, klammerte sich ebenfalls am vorderen Handlauf des Schlittens fest. Unter seinem Gesichtsschutz klangen die A
ngstschreie dumpf.

Sekunden dehnten sich in die Länge.

Der Schlitten kippte, überschlug sich, stieß irgendwo gegen, wurde zurückgedriftet, jagte noch tiefer in die Spalte hinein und näherte sich damit dem düsteren Glosen in...


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