Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheit - Sonstiges, Note: 1, 7, Ruhr-Universitä t Bochum (Fakultä t fü r Sozialwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Management und Leadership im Sozialwesen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Einnahmebasis fü r eine Hauptdomä ne der Politik, das Bereitstellen von sozialen Diensten bricht weg, aber der Bedarf steigt stetig. In vielen Bereichen der sozialen Dienste hat die Politik mit Reformen reagiert, um die Fanzierungslü cke zu schließ en. Auf der einen Seite hat dies eine grö ß ere finanzielle Beteiligung fü r die Inanspruchnahme sozialer Dienste bedeutet. Als Beispiel seien hier nur die 10 Praxisgebü hr im Gesundheitswesen genannt, oder die Beteiligung an Medikamentenkosten. Auf der anderen Seite hat die Politik auch neue Effizienzmaß stä be fü r die Anbieter sozialer Dienste festgelegt. Auch hier sei wieder das Gesundheitswesen als Beispiel benannt. Im Bereich der stationä ren Akutversorgung wurden Fallpauschalen eingefü hrt, die den Krankenkassen ein hö heres Maß an Kontrolle der Krankenhä user zubilligen. Den Krankenhä usern wird dabei ein Hö chstmaß an Wirkkraft abverlangt, da sie dazu aufgerufen sind die Patienten mö glichst schnell, effizient und dabei zielfü hrend zu versorgen. Auch im pflegerischen Bereich der stationä ren und ambulanten Versorgung der ä lteren Bevö lkerung, also im Bereich der Alten- und Seniorenheime so wie der ambulanten Pflegedienste, ist die Belastung gestiegen. Die Pflegesä tze sind auf Grund des Kostendrucks in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, wobei sich der Bedarf u. a. auf Grund des schon erwä hnten demographischen Wandels aber auch aus Grü nden wie z. B. des medizinischen Fortschritts erhö ht hat (vgl. Bogedan, 2008, 214). Hier sind neue kreative Lö sungen gefragt, die dazu fü hren, dass Pflegekrä fte von Arbeiten entlastet werden, die nicht direkt mit der Versorgung des Patienten zu tun haben. Effizienzgewinne zu erzielen ist in einer Zeit der knappen Kassen wichtiger denn je.
Ziel dieser Arbeit ist es, exemplarisch an Hand eines vom Land NRW und von der EU gefö rderten Projekts im Bereich der Arzneimittelversorgung der ambulanten und stationä ren Altenpflege eine Prozessoptimierung und die Einfü hrung einer neuen DL zu beleuchten. Dabei soll einfü hrend der Bereich der sozialen Dienste dargestellt werden und was darunter zu verstehen ist. Kernstü ck der Arbeit ist die Darstellung des Projekts Patientenorientierte Arzneimittelversorgung in Einrichtungen der stationä ren Altenpflege . Dabei soll speziell der Bereich der Prozessablä ufe und deren Aufnahme in den beteiligten Einrichtungen im Fokus stehen.