Wie gehen wir damit um, dass nicht alles gelingen kann? Welche Geschichten erzählen wir uns über das, was nicht zündet, sondern im Versuch stecken bleibt? Und was unterscheidet das Scheitern von der klugen Entscheidung, etwas, das an ein Ende gekommen ist, aufzugeben? Dieses Heft geht in Beiträgen von produzierenden, verwertenden und gestaltenden Protagonistinnen und Protagonisten der Buchbranche der Frage nach, wie ein guter Abschluss und auch ein guter Neuanfang aussehen könnten.
Mit Beiträgen von Anne Carson, Roman Ehrlich, Friedrich Forssman, Wolfgang Hegewald, Maria-Christina Piwowarski, Olga Radetzkaja, Thomas von Steinaecker, Selma Wels und vielen mehr.

Wie begegnen wir den Herausforderungen der Welt: Gibt es eine Pflicht zur Zuversicht?
Die Hoffnung steht für den passiven Glauben an die Wende zum Guten. Die Zuversicht dagegen ist die handelnde große Schwester der Hoffnung: Wer zuversichtlich ist, nimmt das Schicksal in die eigene Hand. Der Lauf der Welt macht es uns heute nicht gerade leicht: Die Krisen - politisch, ökologisch oder gesellschaftlich - scheinen sich zu vermehren, die Konflikte immer weiter zuzuspitzen und zu verfestigen. Wie lässt sich angesichts dessen die Hoffnung bewahren - und woraus kann man gar Zuversicht schöpfen? Omri Boehm sucht als Herausgeber dieser Ausgabe der Neuen Rundschau nach Möglichkeiten des trotzigen Beharrens auf eine bessere Zukunft. Er lässt Lukas Bärfuss, Lea Ypi, Etgar Keret und zahlreiche andere über die Potenziale der Tatkraft nachdenken. Muss man sich die Zuversicht als kategorischen Imperativ vorstellen?
Herausgegeben von Omri Boehm - internationale Perspektiven auf weltumspannende Fragen









