Eine Reise rund um die Welt der Poesie
Beim Schreiben von Gedichten, so Paul Valéry, wird alles »durch ein Sieb hindurchgehen müssen, wird gewogen, geläutert, in Form gebracht, so stark wie möglich verdichtet«. Der Autor und Herausgeber Michael Lentz macht sich in diesem Heft auf die Suche nach bleibenden, in Form gebrachten Gedichten. Zusammen mit dem Literaturwissenschaftler Winfried Menninghaus denkt er über die Lyrik Rainer Maria Rilkes nach, der am 4. Dezember vor 150 Jahren geboren wurde. Es geht in dem Heft um Poesie und Denken, Form und Verfahren, Sprache und Welt, Klang und Bild. Zu den lyrischen Entdeckungen, die Michael Lentz auf seiner Reise durch die Welt der Poesie macht, gehören u. a. bislang unbekannte Briefgedichte von Renate Rasp.
Herausgegeben von Michael Lentz
Neue Rundschau 2026/4
Taschenbuch
19,00 €

Entdeckungen aus dem Nachlass

Mit dem Erwerb einer alten Schäferei traf der gebürtige Berliner Günter de Bruyn 1968 die Entscheidung für ein Leben und Schreiben im märkischen »Abseits«. Wie kein anderer erforschte er die Mark Brandenburg, die ihm seit seiner Kindheit vertraut war. Zu Günter de Bruyns 100. Geburtstag ist jenseits üblicher Festreden an ein Jubiläumsheft gedacht, in dem außergewöhnliche und bislang unveröffentlichte Fundstücke aus dem Nachlass präsentiert werden. Das von Carola Wiemers und Michael Opitz zusammengestellte Heft ist ein Geschenk für die Leserinnen und Leser Günter de Bruyns. Es lädt dazu ein, sein umfangreiches Werk neu zu erkunden.

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