Sie beobachteten, wie er den ausgetrockneten See verließ. Zuerst sahen sie ihn nur als kleinen schwarzen Fleck, der wie eine Fliege über den weißen Alkalistaub kroch. Sie beobachteten es, weil es sonst nichts weiter zu sehen gab, aber sie glaubten es nicht. Es war mitten am Nachmittag, und die flirrenden Hitzewellen über dem ebenen harten Boden beeinträchtigten die Sicht und machten das genaue Abschätzen von Entfernungen so gut wie unmöglich. Hitze lastete mit betäubender Gewalt über der Stadt, die am Schienenstrang zwischen dem See und der dahinter aufragenden Bergkette lag.
Sie hockten auf den Absätzen, die Rücken an die holprige Wand eines rohen Holzgebäudes gelehnt. Sie saßen da wie lauernde Geier, die darauf warteten, dass irgendein Aas vor ihre Füße fallen würde.
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Sie stand da wie eine Rachegöttin. Ihre Augen glühten. Hinter Lassiter hatten sich die Banditen im Halbkreis aufgebaut. Die Mündungen ihrer Revolver wiesen auf seinen Rücken. Und vor Lassiters Füßen lag Mariana, das Mädchen, das sterben sollte.


"Zur Hölle mit dir, Lassiter!", schrie Pata Dominguez. "Was du mir angetan hast, hat noch niemals ein Mann gewagt. Ich gebe dir noch genau fünf Minuten. Nimm das Messer und töte die kleine mexikanische Hure!"



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