Sie beobachteten, wie er den ausgetrockneten See verließ. Zuerst sahen sie ihn nur als kleinen schwarzen Fleck, der wie eine Fliege über den weißen Alkalistaub kroch. Sie beobachteten es, weil es sonst nichts weiter zu sehen gab, aber sie glaubten es nicht. Es war mitten am Nachmittag, und die flirrenden Hitzewellen über dem ebenen harten Boden beeinträchtigten die Sicht und machten das genaue Abschätzen von Entfernungen so gut wie unmöglich. Hitze lastete mit betäubender Gewalt über der Stadt, die am Schienenstrang zwischen dem See und der dahinter aufragenden Bergkette lag.
Sie hockten auf den Absätzen, die Rücken an die holprige Wand eines rohen Holzgebäudes gelehnt. Sie saßen da wie lauernde Geier, die darauf warteten, dass irgendein Aas vor ihre Füße fallen würde.
Lassiter Sonder-Edition 110
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"Keiner nennt mich ungestraft einen Falschspieler, Lassiter!", zischte Rhett Keegan.


Beide Männer zogen. Zwei Schüsse peitschten über den grünen Kartentisch. Keegans Kugel zerschlug ein halbvolles Whiskyglas, und Lassiter spritzten die Splitter um die Ohren. Rhett Keegan wankte.


Lassiter wollte herumwirbeln, da hörte er die Stimme der Kartenhexe Cat O'Donnell hinter seinem Rücken. "Du hast vergessen, dass ein wirklich guter Spieler noch immer einen Trumpf hat, Lassiter. Lass fallen und dreh dich um!"



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