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Die Idee der Gerechtigkeit

Originaltitel: The Idea of Justice.
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Produktdetails

Titel: Die Idee der Gerechtigkeit
Autor/en: Amartya Sen

ISBN: 3406606539
EAN: 9783406606533
Originaltitel: The Idea of Justice.
Übersetzt von Christa Krüger
Beck C. H.

15. September 2010 - gebunden - 493 Seiten

Drei Kinder streiten darüber, wem von ihnen eine Flöte gehören sollte. Das erste Kind hat Musikunterricht gehabt und kann als einziges Flöte spielen. Das zweite ist arm und besitzt keinerlei anderes Spielzeug. Das dritte Kind hat die Flöte mit viel Ausdauer selbst angefertigt.

Mit diesem Gleichnis eröffnet Amartya Sen, einer der wichtigsten Denker unserer Zeit, sein Buch über die Idee der Gerechtigkeit. Es ist John Rawls gewidmet und grenzt sich doch von der wirkungsmächtigsten Gerechtigkeitstheorie des 20. Jahrhunderts ab. Wer eine weitere abstrakte Diskussion der institutionellen Grundlagen einer gerechten Gesellschaft erwartet, der wird enttäuscht sein. Wer sich hingegen darüber wundert, was diese Theorien eigentlich zur Bekämpfung real existierender Ungerechtigkeiten beitragen, der wird großen Gewinn daraus ziehen.

Sen nämlich stellt die Plausibilität solcher Anstrengungen der reinen Vernunft in Frage. Seine Theorie der Gerechtigkeit ist weniger an der Ausformulierung einer ethisch perfekten Gesellschaft interessiert als an Argumenten, deren Maßstab die konkrete Überwindung von Ungerechtigkeit ist. Sen eröffnet Perspektiven, die dem westlichen Denken meist fehlen. Seine Kenntnis der hinduistischen, buddhistischen und islamischen Kultur ist wundervoll eingewoben in das Buch und prägt den ganzen Charakter seines Philosophierens. Die Vernunft sucht die Wahrheit, wo immer sie sich finden lässt - und wie der Autor dieses außergewöhnlichen Werkes entdeckt sie auf ihrer weiten Reise viele gangbare Wege zu einer gerechteren Welt.
(Prof. Dr.) Amartya Sen, geb. in Santiniketan, Indien, ist Professor für Philosophie und Professor für Ökonomie in Harvard und war Master des Trinity College in Cambridge. 1998 erhielt er den Nobelpreis für Ökonomie, im November 2007 den Meister-Eckhart-Preis.
Zu seinen bedeutendsten Werken zählen Ökonomie für den Menschen (2000) und Ökonomische Ungleichheit (1992).
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Maßstab für Gerechtigkeit kann nur die Überwindung von Ungerechtigkeit sein - von Winfried Stanzick - 04.10.2010 zu Amartya Sen „Die Idee der Gerechtigkeit“
Das vorliegende große philosophische Werk des in Harvard lehrenden Amartya Sen ist dem großen Philosophen der Gerechtigkeit, John Rawls, gewidmet, bezieht sich auf ihn und geht doch über ihn hinaus. Denn Sen geht es weniger um die Gerechtigkeit als einem abstrakten Ideal, sondern für ihn dient die "Idee der Gerechtigkeit" dazu, aktuelle Missstände auf der Welt zu beseitigen. Der mit dem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnete Autor nimmt in seiner philosophischen Betrachtung eine Unzahl von drängenden aktuellen Fragen auf und diskutiert sie. Immer wieder zeigt er mit vielen Beispielen auf, dass die bisherigen abstrakten philosophischen Ausformulierungen einer gerechten und perfekten Gesellschaft nicht weiter geführt haben. Ihm geht es dagegen um ergebnisorientierte Argumente. Ihr Maßstab, an dem sie gemessen und valuiert werden müssen, kann einzig und allein die konkrete Überwindung von Ungerechtigkeit sein. Das sein Buch einleitende Gleichnis mag dafür einen Hinweis gegen. Da streiten sich drei Kinder um eine Flöte. Jedes will sie haben. Das eine Kind sagt, ihm stehe die Flöte zu, weil es Musikunterricht gehabt hat, und als einziges von den drei darauf spielen könne. Das zweite Kind ist bettelarm, die Flöte wäre sein einziges Spielzeug, das es besitzt. Und das dritte Kind bringt als Argument vor, ihm stehe die Flöte zu, denn schließlich habe es das Instrument mit viel Ausdauer selbst gebaut. Immer wieder geht es darum, wie wir Menschen in der globalisierten Welt verfahren, wenn etwas strittig ist in Bezug auf Gerechtigkeit.
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