Bruder Hilpert ist Bibliothekar im Kloster Maulbronn. Zurzeit obliegt ihm auch die Führung des Klosters, da Abt und Prior verhindert sind. Und es geschieht das Unglaubliche. Ein Bruder wird tot aufgefunden. Zur selben Zeit wird Mechthild, ein Bauernmädchen aus dem nahem Dorf, der Hexerei bezichtigt, denn die Hühner legen keiner Eier mehr, eine Frau stirbt im Kindbett, der Mönch ist ermordet worden. Mechthild wird im Kloster festgesetzt. Und Bruder Hilpert begibt sich auf Mördersuche. Doch leider muss er einen Rückschlag hinnehmen, denn sein größter Widersacher, ein Dominikanermönch und Großinquisitor, erscheint im Kloster.
Ich habe mir das Buch ausgesucht, da mir Uwe Klausner als Schriftsteller schon einmal gefallen hat. Und nicht nur das, denn "Die Bräute des Satans" ist auch noch ein historischer Roman, was ein bevorzugtes Genre von mir ist.
Gleich zu Beginn des Buches gibt es ein Personenregister, ein Verzeichnis der Kirchenämter sowie eine Aufstellung der Gebetszeiten der Mönche im Winter. Ich habe es genutzt und empfand es als sehr hilfreich.
Vom Aufbau der Geschichte und Schreibstil hat mich Uwe Klausner nicht enttäuscht. Es ist leicht zu lesen. Dialekte und Zitate werden in Fußnoten erklärt.
Besonders gut haben mir die Figuren in dem Roman gefallen. Ich konnte sie mir bildlich vorstellen. Das war wirklich klasse. Meine Lieblingsfigur war Bruder Thaddäus, der Pförtner des Klosters. Er ist so liebevoll als Tollpatsch mit hessischem Dialekt dargestellt, dass ich ihn einfach nur ins Herz schließen konnte.
Die Geschichte entwickelt einen Spannungsbogen, der sich bis an das Ende des Romans hält. Und es geschahen auch immer mal wieder unvorhersehbare Dinge. Einiges war schon vorhersehbar, was aber dem Buch wahrhaftig nicht schadet.
Fazit: Für diese tolle Geschichte von Uwe Klausner mit sehr gutem Unterhaltungsfaktor vergebe ich sehr gern fünf von fünf Sternen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
[B]Fazit:[/B] Für diese tolle Geschichte mit sehr gutem Unterhaltungsfaktor von Uwe Klausner vergebe ich sehr gern fünf von fünf Sternen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.