Die Bücher Tobit/Judit/Ester erzählen Hoffnungsgeschichten, die die Leser mit ihren eigenen Fragen einbeziehen. Sie leihen sich dazu ein historisches und geografisches Umfeld, um eine gegenwärtige ernste Lage von jüdischen Menschen in der Diaspora zur Sprache zu bringen. So geht es etwa um die verhüllte Anwesenheit des unverfügbaren Gottes (Tobit), um die Frage, wo und wie Gott drin ist im Geschehen der Tage (Judit), um die Frage von Gegengewalt in mörderischer Bedrohung (Ester). Der Kommentar beleuchtet eine unerwartet spannende Literatur.