Dieses Buch schlägt eine Brücke - zwischen der Psychologie einerseits und den Sozial- und Kulturwissenschaften andererseits. Es wird überzeugend dargelegt, dass psychologische Forschung jenseits eines einseitig naturwissenschaftlich-experimentellen Paradigmas von sozialwissenschaftlichen Sichtweisen profitieren kann - und umgekehrt. Dies wird an Beispielen aus der menschlichen Entwicklung gezeigt: Ob Bindungstheorie, Generationenbeziehungen oder emotionale Entwicklung - der interdisziplinäre Zugang und eine kulturübergreifende Perspektive liefern inspirierende Ergebnisse, an denen beide Wissenschaftsfelder wachsen können.
Inhaltsverzeichnis
Zur Bedeutung der Sozialwissenschaften für die Psychologie. - Empathie, Theory of Mind und die Fähigkeit, auf mentale Zeitreise zu gehen. Zur Phylogenese und Ontogenese sozial-kognitiver Kompetenzen. - Kindliche Bindungen in Kultur vergleichender Sicht: Beobachtungen auf einer Südseeinsel. - Fostering the Child s Malleable Views of the Self and the World: Caregiving Practices in East Asian and European-American Communities. - Emotionale Entwicklung im kulturellen Kontext. - Generationenbeziehungen im Kulturvergleich. - Coping Strategies in Cross-Cultural Comparison. - Kulturvergleichende Psychologie, indigene Psychologien und Kulturpsychologie: Eine harmonische oder disharmonische Familienbeziehung? Bemerkungen aus Sicht der Entwicklungspsychologie. - Fertilitätsstrategien im interkulturellen Vergleich: Value of Children, ideale und angestrebte Kinderzahl in zwölf Ländern. - Ein Vierteljahrhundert Sozio-oekonomisches Panel (SOEP). - Gegenseitige Bereicherung psychologischer und sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Forschung. Eine kulturvergleichende Perspektive.