
Die Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie zählen zu den renommiertesten Fachpublikationen der Romanistik. Sie pflegen ein gesamtromanisches Profil, das neben den Nationalsprachen auch die weniger im Fokus stehenden romanischen Sprachen mit einschließt. In der Reihe erscheinen ausgewählte Monographien und Sammelbände zur Sprachwissenschaft in ihrer ganzen Breite, zur mediävistischen Literaturwissenschaft und zur Editionsphilologie.
The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, founded by Gustav Gröber in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages.
The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages.
François Rabelais (1494? -1553) zählt sowohl für die Literatur-, als auch für die Sprachwissenschaft zu den bedeutendsten Autoren. Allerdings zeigen die bisherigen Untersuchungen, daß viele, insbesondere scheinbar leichte Wörter (faux amis) und damit Textstellen falsch verstanden wurden. Daher ergab sich die Notwendigkeit eines etymologischen Wörterbuches zu Rabelais, welches die sprachhistorisch relevanten Wörter und Bedeutungen aufnehmen sollte. Das »Etymologische Wörterbuch zu Rabelais (Gargantua)«, ein Forschungsvorhaben der DFG, erfaßt die außerordentlich zahlreichen Erstbelege, wobei allein im »Gargantua« die Exzerption zu rund 800 Erstbelgen für Wörter und Bedeutungen geführt hat. Schwierige und scheinbar leichte Wörter bei Rabelais werden semantisch analysiert und sollen als Basis für die sprach- und literaturhistorische Interpretation dienen. Durchgängig enthält das Wörterbuch systematische Verweise auf das FEW. Das Belegmaterial, welches sprachhistorisch überprüft und mit Hilfe des FEWs etymologisiert worden ist, besteht aus der Exzerption von »Gargantua« mit Verweisen auf andere Bände, basierend auf der Konkordanz von J. E. G. Dixon, und aus einer systematischen Exzerption sämtlicher Rabelais-Verweise in allen 25 FEW-Bänden. Da im FEW die Belegstellen nur in seltenen Fällen präzise angegeben werden, war eine Überprüfung sämtlicher Belege notwendig.
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