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Internationale wirtschaftliche Integration

Ausgewählte Internationale Organisationen und die Europäisc…
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Produktdetails

Titel: Internationale wirtschaftliche Integration
Autor/en: Wolfgang Eibner

ISBN: 3486599372
EAN: 9783486599374
Format:  PDF ohne DRM
Ausgewählte Internationale Organisationen und die Europäische Union.
Gruyter, Walter de GmbH

1. Oktober 2010 - pdf eBook - 390 Seiten

Das vorliegende Lehrbuch gibt dem interessierten Leser auf hohem wissenschaftlichem Niveau einen profunden Überblick über die wichtigsten Organisationen und Institutionen im weiten Bereich internationaler wirtschaftlicher Kooperation und Integration - zum Beispiel: die WTO, den internationalen Währungsfonds, die Weltbank sowie die OECD und die Europäische Union. Das Buch richtet sich an Studierende der Wirtschaftswissenschaften und auch des Wirtschaftsingenieurwesens an Universitäten und Fachhochschulen. Es ist auch für interessierte Leser anderer Fachgebiete geeignet. Das Buch wird seitengleich auch in englischer Sprache angeboten (ISBN 978-3-486-58474-5). Es richtet sich an Studierende der Wirtschaftswissenschaften und des Wirtschaftsingenieurwesens. Es ist auch ein hilfreiches Nachschlagewerk für alle Praktiker, die im globalen Umfeld tätig sind.
1;Zu Autor und Mitarbeiter;6 2;Inhaltsverzeichnis;8 3;Abbildungsverzeichnis;14 4;Abkürzungsverzeichnis;19 5;0 Einführung und Danksagung;28 5.1;0.1 Überblick über die nachfolgenden Lehrinhalte;28 5.2;0.2 Danksagungen;32 6;Teil A: Ausgewählte Organisationen aus dem Bereich internationaler Handelspolitik;36 6.1;1 Die Welthandelsorganisation (WTO);36 6.1.1;Die WTO im Überblick;36 6.1.1.1;1.1.1 Gründung und Ziele;36 6.1.1.2;1.1.2 Die institutionelle Struktur der WTO;38 6.1.2;Das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT);40 6.1.2.1;1.2.1 Entwicklung und Ziele des GATT innerhalb der WTO;40 6.1.2.2;1.2.2 Die handelspolitischen Grundprinzipien des GATT;43 6.1.2.3;1.2.3 Weitere Grundsätze des GATT;47 6.1.3;Allgemeines Übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS);50 6.1.4;Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte an geistigem Eigentum (TRIPS);51 6.1.5;Handelspolitische Länderüberprüfungen (TPRM) und Überwachung regionaler Handels- und Integrationsabkommen;52 6.1.6;Streitschlichtung in der WTO (DSB);53 6.1.7;Das Abkommen über handelsbezogene Investitionen (TRIMS);57 6.1.8;Praktische Relevanz und Ausblick auf mögliche künftige Handlungsfelder der WTO;58 6.1.9;Kontrollfragen;61 6.2;2 Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD);62 6.2.1;Wirtschaftspolitische Ziele der UNCTAD;62 6.2.2;Zentrale Politikfelder der UNCTAD;63 6.2.2.1;2.2.1 Handelspolitik;64 6.2.2.2;2.2.2 Entwicklungsfinanzierung;64 6.2.2.3;2.2.3 Rohstoffpreisstabilisierung;65 6.2.3;Kontrollfragen;67 7;Teil B: Ausgewählte Organisationen aus dem Bereich internationaler Währungspolitik und Entwicklungsfinanzierung;68 7.1;3 Der Internationale Währungsfonds (IWF);68 7.1.1;Ziele, Aufgaben und Organisationsstruktur des IWF;69 7.1.2;Das System von Bretton-Woods;74 7.1.3;Neuere Aufgaben des IWF im Rahmen der Zahlungsbilanz- und Liquiditätshilfen;76 7.1.4;Schuldenerlass: Die neuere Aufgabe des IWF;78 7.1.5;Probleme konditionaler Kreditvergabe des IWF;80 7.1.6;Kontrollfragen;
84 7.2;4 Die Weltbankgruppe;85 7.2.1;Organisationsstruktur der Weltbankgruppe;85 7.2.2;Aufgaben der Weltbankgruppe;86 7.2.2.1;4.2.1 Die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD);86 7.2.2.2;4.2.2 Die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA);88 7.2.2.3;4.2.3 Aktivitäten der Weltbankgruppe zur Investitionsförderung: IFC, MIGA, GRIP und ICSID;90 7.2.2.4;4.2.4 Zentrale Publikationen der Weltbankgruppe und die Bedeutung der Weltbank für exportorientierte Unternehmen;92 7.2.3;Kritische Betrachtung der Weltbankgruppe;93 7.2.3.1;4.3.1 Kritische Erfolgsbeurteilung der Entwicklungsprojekte der Weltbank;94 7.2.3.2;4.3.2 Hauptkritikpunkte an der Entwicklungspolitik der Weltbank und hieraus resultierender Handlungsbedarf;97 7.2.4;Die Notwendigkeit zu stärkerer aktiver Armutsbekämpfung: Kredite für die Armen;100 7.2.4.1;4.4.1 Ungenügende Einbindung zu stark wachsender Bevölkerung in den Wirtschaftskreislauf;100 7.2.4.2;4.4.2 Hilfe zur Selbsthilfe: Das Beispiel der GRAMEEN BANK und der GRAMEEN STIFTUNG; ein EXKURS zu Mikrokrediten;102 7.2.4.3;4.4.3 Mikrokreditvergabe als neues Instrument auch der Weltbankgruppe;113 7.2.5;Perspektiven zukünftiger Gestaltungskraft der Weltbank;116 7.2.6;Kontrollfragen;124 7.3;5 Internationale Entwicklungsbanken mit regionalem Tätigkeitsbereich;125 7.3.1;Überblick: Ziele Regionaler Entwicklungsbanken;125 7.3.2;Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE);126 7.3.2.1;5.2.1 Gründung und Aufgaben der EBWE;127 7.3.2.2;5.2.2 Institutioneller Rahmen der Bank;130 7.3.2.3;5.2.3 Zur generellen Bedeutung der EBWE für die Entwicklung osteuropäischer Staaten und der GUS;131 7.3.2.4;5.2.4 Überblick über die Finanzierungen der EBWE;133 7.3.3;EBWE Kreditvergaben pro Region;135 7.3.3.1;Asiatische Entwicklungsbank (ADB);137 7.3.3.1.1;5.3.1 Institutioneller Rahmen und Aufgaben der ADB;137 7.3.3.1.2;5.3.2 Überblick über die Entwicklungsfinanzierung der Asiatischen Entwicklungsbank und ihrer Spezialfonds;142 7.3.3.1.3;5.3.3 Mikrokre
dite der ADB;153 7.3.3.2;Inter-Amerikanische Entwicklungsbank (IADB);155 7.3.3.2.1;5.4.1 Institutioneller Rahmen und Aufgaben der IADB;155 7.3.3.2.2;5.4.2 Die Inter-amerikanische Investitionskorporation (IIC);157 7.3.3.2.3;5.4.3 Der Multilaterale Investitionsfonds;157 7.3.3.2.4;5.4.4 Überblick über die Entwicklungsfinanzierung der IADB und ihrer Unterorganisationen;158 7.3.3.3;Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB);164 7.3.3.3.1;5.5.1 Institutioneller Rahmen und Aufgaben der AfDB;164 7.3.3.3.2;5.5.2 Überblick über die Entwicklungsfinanzierung der Afrikanischen Entwicklungsbank-Gruppe;166 7.3.3.3.3;5.5.3 Kreditvergaben der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB);169 7.3.3.3.4;5.5.4 Kreditvergaben des Afrikanischen Entwicklungsfonds (AfDF);171 7.3.3.3.5;5.5.5 Der Nigeria Treuhandfonds (NTF);174 7.3.3.4;Kritik an einer politisch und moralisch nicht ausreichend reflektierten Entwicklungsfinanzierung;176 7.3.3.5;Kontrollfragen;182 8;Teil C: Ausgewählte Gremien und Organisationen aus dem Bereich der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit und Integration ;184 8.1;6 Gremien internationaler Zusammenarbeit;184 8.1.1;Die Gruppe der 7 bzw. 8 größten Industriestaaten der Welt: G- 7 und G-8;184 8.1.1.1;6.1.1 Der Weg von der G-5 über die G-4 zur G-7 und G-8;185 8.1.1.2;6.1.2 Wirtschaftspolitische Zusammenarbeit der G-7/ G-8;186 8.1.1.3;6.1.3 Währungspolitische Zusammenarbeit der G-7/ G-8;187 8.1.1.4;6.1.4 Entwicklungpolitische Zusammenarbeit der G-7/ G-8;188 8.1.2;Interessenvertretungen der Industriestaaten zur Stärkung internationaler Finanzmärkte und des Welthandels;189 8.1.2.1;6.2.1 Die Gruppe der kreditstärksten Industriestaaten der Welt: G-10;189 8.1.2.2;6.2.2 Die Gruppe der wirtschaftsstärksten Industriestaaten der Welt: G-20;190 8.1.3;Interessensvertretungen der Entwicklungsländer: Die Gruppe der 77 und die Gruppe der 24;191 8.1.3.1;6.3.1 Die Gruppe der Entwicklungsländer: G-77;191 8.1.3.2;6.3.2 Die Gruppe der 24: G-24;192 8.1.4;Interessensvertretungen der Finanzwelt: Pariser Cl
ub, Londoner Club und Institute of International Finance;192 8.1.4.1;6.4.1 Der Pariser Club;192 8.1.4.2;6.4.2 Der Londoner Club und das IIF;195 8.1.5;Kontrollfragen;197 8.2;7 Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD);198 8.2.1;Gründung der OECD aus der OEEC;198 8.2.2;Mitgliedschaft, Ziele und Aufgaben;199 8.2.3;Organe und wichtigste Aktivitäten der OECD;203 8.2.3.1;7.3.1 Der Wirtschaftspolitische Ausschuss;203 8.2.3.2;7.3.2 Der Ausschuss für Kapitalverkehr und unsichtbare Transaktionen und der Ausschuss für Finanzmärkte;204 8.2.3.3;7.3.3 Der Ausschuss für Entwicklungshilfe (DAC);206 8.2.3.4;7.3.4 Exkurs: Die Wirtschaftsleistung der Welt;208 8.2.4;Zur konkreten Bedeutung der OECD für Unternehmen;212 8.2.5;Kontrollfragen;214 8.3;8 Die wirtschaftliche und politische Integration Europas durch die Europäische Union (EU);215 8.3.1;Integrationsschritte zur Europäischen Union: Von der EGKS zum Vertrag von Nizza;217 8.3.1.1;8.1.1 Stationen wirtschaftlicher und politischer Integration in West- Europa;217 8.3.1.2;8.1.2 Die zentralen vertraglichen Grundlagen der Europäischen Integration nach den Unionsverträgen von Maastricht, Amsterdam und Nizza;223 8.3.2;Zusammenfassung zentraler Integrationsschritte Europas;226 8.3.3;Die Organisationsstruktur der Europäischen Union;229 8.3.3.1;8.3.1 Der Ministerrat;232 8.3.3.2;8.3.2 Der Europäische Rat;235 8.3.3.3;8.3.3 Die Kommission;236 8.3.3.4;8.3.4 Das Europäische Parlament;238 8.3.3.5;8.3.5 Wichtige Ausschüsse;240 8.3.3.6;8.3.6 Der Europäische Gerichtshof;241 8.3.3.7;8.3.7 Der EU-Konvent: Die gescheiterte Verfassung;241 8.3.4;Die institutionellen Entscheidungsverfahren der Europäischen Union;250 8.3.5;Der Haushalt der Europäischen Union;252 8.3.5.1;8.5.1 Die Einnahmen der Europäischen Union;252 8.3.5.2;8.5.2 Die Verteilung der Beitragslast auf die einzelnen EU-Staaten;254 8.3.5.3;8.5.3 Die Ausgaben der Europäischen Union;259 8.3.6;Die Europäische Agrarordnung;262 8.3.6.1;8.6.1 Vertragsgrundlage und Ziele
der europäischen Agrarpolitik;262 8.3.6.2;8.6.2 Instrumente der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP);263 8.3.6.3;8.6.3 Agrarstrukturpolitik;265 8.3.6.4;8.6.4 Kosten und Finanzierung der Europäischen Agrarmarktordnungen und Förderung ländlicher Entwicklung seit 2007;266 8.3.6.5;8.6.5 Zur Notwendigkeit einer grundlegenden Umgestaltung europäischer Agrarpolitik;270 8.3.7;Das Binnenmarktkonzept;278 8.3.8;Regional- und Strukturpolitik;281 8.3.8.1;8.8.1 Regional- und Strukturpolitik zur Angleichung unterschiedlicher Entwicklungsniveaus in der Europäischen Union;281 8.3.8.2;8.8.2 Die Regional- und Strukturfonds der Europäischen Union;284 8.3.8.3;8.8.3 Umfang und Zielsetzung der europäischen Struktur- und Regionalpolitik bis 2006;285 8.3.8.4;8.8.4 Umfang und Zielsetzung der europäischen Struktur- und Regionalpolitik ab 2007;289 8.3.8.5;8.8.5 Strukturförderung der Beitrittsstaaten;293 8.3.9;Forschungs- und Technologiepolitik;296 8.3.9.1;8.9.1 Ansätze und Ziele europäischer Forschungs- und Technologiepolitik;296 8.3.9.2;8.9.2 Zur Umsetzung aktueller Forschungs- und Technologiepolitik;298 8.3.10;Die Europäische Union auf dem Weg zur Sozialunion;302 8.3.11;Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU);306 8.3.11.1;8.11.1 Gesetzliche Grundlagen sowie organisatorische und institutionelle Struktur der EWWU;308 8.3.11.2;8.11.2 Aufgaben und Aufbau der Europäischen Zentralbank;312 8.3.11.3;8.11.3 Die Konvergenzkriterien und der Wachstums- und Stabilitätspakt;316 8.3.11.4;8.11.4 Stichpunkte potentieller Auswirkungen der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion auf die weitere ökonomische Entwicklung Deutschlands bzw. der Europäischen Union;322 8.3.11.5;8.12 Kontrollfragen;327 9;Lösungshinweise zu den Kontrollfragen;330 10;Glossar;351 11;Verzeichnis der zitierten Literatur;367 11.1;Internetquellenverzeichnis;379


Teil C: Ausgewählte Gremien und Organisationen aus dem Bereich der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit und Integration (S. 158-159)

6 Gremien internationaler Zusammenarbeit

Eine internationale Zusammenarbeit in wirtschafts- und währungspolitischen Fragen findet nicht nur im Rahmen internationaler Organisationen statt, sondern auch in einer Vielzahl informeller bzw. nicht-vertragsgebundener Gremien.

Insbesondere unter Berücksichtigung der weltpolitischen Entwicklungen seit dem 11. September 2001 gewinnt die informelle internationale Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung auch im Rahmen der Definition und Absprache sinnvoller bzw. zielorientierterer internationaler Wirtschaftshilfe und -koordination.

Nachfolgend werden (basierend auf Ausführungen in EIBNER, 2002, S. 9 ff.) wirtschaftspolitisch relevante Gremien sowohl

der Industriestaaten (vgl. Abschnitte 6.1 und 0) als auch
der Entwicklungsländer (Abschnitt 6.3) dargestellt sowie
finanzpolitisch orientierte Verhandlungs- und Entscheidungsgremien

vorgestellt, die sich primär mit Verschuldungsproblemen zwischen Gläubiger- und Schuldnerstaaten befassen (Abschnitt 6.4).

Es wird aufgezeigt,

mit welchen Problembereichen sich diese Gremien befassen,
welche Entscheidungen konkret getroffen werden und
wie relevant diese Entscheidungen für die Entwicklung der Weltwirtschaft sind.

6.1 Die Gruppe der 7 bzw. 8 größten Industriestaaten der Welt: G-7 und G-8

Grundsätzlich ist eine informelle Zusammenarbeit deshalb sinnvoll, weil

1. es für Länder vergleichbarer Entwicklung, ähnlicher ökonomischer Interessen und evtl. auch entsprechender Probleme sinnvoll sein kann, sich untereinander abzustimmen, bevor bestimmte Sachverhalte oder Probleme in formellen zwischenstaatlichen Gremien oder Organisationen behandelt werden und

2. weil es hilfreich erscheint, gemeinsame Interessen oder P
robleme zunächst mit denjenigen Staatengruppen zu diskutieren, die entweder direkt betroffen sind oder Lösungsbeiträge leisten können.

Die bekannteste informelle Zusammenarbeit findet in der sog. G-7 oder G-8 statt. Diese vor allem durch die jährlichen Weltwirtschaftsgipfel bekannte Siebener- oder Achtergruppe der größten Industriestaaten der Welt, tritt i. d. R. einmal jährlich zusammen, um über aktuelle Fragen der Weltwirtschaft und der Weltkonjunktur zu diskutieren und um ggf. gemeinsame Maßnahmen zur globalen Konjunkturbelebung oder auch zur Wechselkursentwicklung (der drei großen Währungen US-$, Euro und Yen) zu vereinbaren.

6.1.1 Der Weg von der G-5 über die G-4 zur G-7 und G-8

Die heute weltwirtschaftlich relevante G-8 hat ihre Ursprünge in der sog. Fünfergruppe der G-5. Diese trat erstmals im Jahr 1967 zusammen, als sich die Finanzminister der USA, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und Italiens im britischen Ort Chequers trafen, um aktuelle zinspolitische Probleme zu erörtern.

Nach dem Zusammenbruch des Währungssystems von Bretton Woods

1973 (vgl. hierzu ausführlicher: EIBNER, 2006c, Understanding International Trade: Theory &, Policy Anwendungsorientierte Außenwirtschaft: Theorie &, Politik, Teil C, Abschnitt 14.2), wurde diese Form der Kooperation von der Vierergruppe USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland als G-4 wieder aufgenommen, um die zukünftige Entwicklung des Weltwährungssystems und der Devisenmärkte zu diskutieren.

Erweitert wurde diese Vierergruppe noch im Jahre 1973 durch Hinzuziehung Japans als fünftem Land und der Zentralbankpräsidenten der teilnehmenden Länder als neuer G-5. Erneut erweitert wurde diese Gruppe 1975 zur G-6, als der französische Staatspräsident Valéry GISCARD dESTAING und der deutsche Bundeskanzler Helmut SCHMIDT zum ersten sog. Weltwirtschaftsgipfel der Staats- und Regierungschefs im französischen Rambouillet einluden und zusätzlich noch Itali
en als sechstgrößte Industrienation eingebunden wurde.
"Dieses Buch beschreibt und bewertet Einfluss, Rolle und auch die Schwächen aller wichtigen Akteure, die an der internationalen Vernetzung teilhaben. Glossar, Internetquellenverzeichnis sowie Kontrollfragen mit Lösungshinweisen bieten eine sehr gute Ergänzung innerhalb dieses Grundlagenwerks." (www.buchkatalog.de)

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