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1913

Der Sommer des Jahrhunderts. '1913'. Nachdruck.
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Produktdetails

Titel: 1913
Autor/en: Florian Illies

ISBN: 3100368010
EAN: 9783100368010
Der Sommer des Jahrhunderts.
'1913'.
Nachdruck.
FISCHER, S.

25. Oktober 2012 - gebunden - 320 Seiten

Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.

Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino - und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.
Florian Illies, geboren 1971, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford. Nach einigen Jahren als Redakteur übernahm er bereits Ende der Neunziger Jahre die Leitung des Feuilletons einer der renommiertesten deutschen Tageszeitungen sowie deren Sonntagszeitung. Florian Illies war darüber hinaus Mitgründer der Kunstzeitschrift »Monopol« und ihr Herausgeber. 2008 wechselte er als Ressortleiter Feuilleton und Literatur zur »Zeit«. Illies ist jetzt Partner des Berliner Auktionshauses »Villa Grisebach« und dort für die Kunst des 19. Jahrhunderts verantwortlich. Seine bislang vier Bücher verkauften sich über 1 Million Mal.
"Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - Illies' Geschichten sind einfach großartig."
Ferdinand von Schirach

"Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies' anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen."
Henning Ritter

"Illies legt mit '1913' sein bestes Buch vor. [...] Er zeichnet ein so dichtes Bild dieses Jahres, dass man den Ruß von Berlin schmeckt und die Farbe von Franz Marcs Pinsel.«
Dirk Benninghoff, Financial Times Deutschland

"Ein einzigartiger, höchst lesenswerter Querschnitt durch zwölf Monate deutscher und internationaler Geschichte, die jedes ausführliche Geschichtsbuch mit einem Augenzwinkern in den Schatten stellt."
Julia Schmitz, Kunstmagazin.de
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine andere Art von Geschichtsbuch , unterhaltsam, informativ - von Winfried Stanzick - 05.11.2012 zu Florian Illies „1913“
Schon beim allerersten Durchblättern dieses neuen Buchprojekts von Florian Illies habe ich mich dreißig Jahre zurückerinnert. An das Jahr 1982, in dem der damals junge Michael Rutschky als Herausgeber verantwortlich zeichnete für ein Buch, das auch eine Jahreszahl im Titel trug. 1982. Ein Jahresbericht. Tag für Tag war der erste von insgesamt zwei Versuchen (1983 folgte ein Jahr später), das gerade erst vergangene Jahr kritisch Revue passieren zu lassen und den zeitgenössischen Lesern einen etwas anderen Jahresrückblick bot. Im nächsten Jahr sind es genau einhundert Jahre her, dass 1913 überall in Europa zwar das, was dann auf eine vorher nie für möglich gehaltene zerstörerische Weise mit dem Ersten Weltkrieg über Europa kam, schon spürbar war, aber niemand wirklich damit rechnete. Im Gegenteil: in der Politik, aber auch in der Kultur und den Wissenschaften war dieses Jahr geprägt durch eine beispiellose Stimmung der Begeisterung und des Aufbruchs. Ideale, neue Trends und Stimmungen überall wurde experimentiert. Mit chronologisch geordneten, unterschiedlich langen Anekdoten verfolgt Florian Illies das Leben und Wirken der Größen der europäischen Kultur quer durch die Hauptstädte Europas. Er ermöglicht es dem Leser auf eine überaus unterhaltsame Weise, Schriftsteller wie Heinrich und Thomas Mann, Kafka und Hesse zu begleiten und an dem Entstehen neuer Werke Anteil zu nehmen. Auch die Werke und das Leben großer Maler wie Picasso und Franz Marc werden immer wieder verfolgt. Große Theaterpremieren werden gefeiert und wichtige Begegnungen großer Köpfe geschildert. Überall wird eine ganz besondere Stimmung spürbar, eine ganz aufregte Energie wirksam, die nicht nur die Kulturschaffenden damals ergriffen hatte. Wie, als wollten sie mit ihrem Streben etwas aufhalten, was aber 1913 schon längst nicht mehr aufzuhalten war. Ohne es zu wissen, stehen die Menschen 1913 schon an einem Scheideweg, der mit zwei Kriegen in Europa Tod und Vernichtung für Millionen von Menschen brachte. Florian Illies ist es mit dieser dokumentarischen Arbeit gelungen, eine andere Art von Geschichtsbuch zu schreiben, unterhaltsam, informativ und zwischen den Zeilen mit einem durchaus kritischen Ansatz.
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