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Der Jesuswahn

Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberun…
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Produktdetails

Titel: Der Jesuswahn
Autor/en: Heinz-Werner Kubitza

EAN: 9783828855977
Format:  EPUB
Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung.
Tectum Wissenschaftsverlag

19. Juli 2012 - epub eBook - 380 Seiten

Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte. Mit solchen Thesen hinterfragt der Autor, selbst promovierter Theologe, die in Europa vorherrschende Weltreligion des Christentums. In gut lesbarer Form und nicht ohne Ironie wird gefragt, ob die Bibel denn tatsächlich ein gutes und ethisch wertvolles Buch sei, wie die Kirchen immer wieder behaupten, oder ob sich im Alten Testament nicht vielmehr ein zorniger Kriegsgott austobt und das Neue Testament für das Ende der Zeiten die Vernichtung aller Ungläubigen ankündigt. "Wer da glaubt und getauft wird, der soll selig werden, wer aber nicht glaubt, der soll verdammt werden." (Mk 16,16). Und es wird gefragt, ob sich die Kirchen denn zu Recht auf jenen Jesus von Nazareth berufen, den sie als Gottes Sohn verkündigen. Denn die wissenschaftliche Forschung hat längst erkannt, dass Jesus ein ganz anderer war und mit dem Jesus der Kirchen fast nichts gemein hat. Das Christentum bewegt sich in der Weltgeschichte ohne Fahrschein. Dieses Buch richtet sich sowohl an Gläubige und Anhänger der Kirchen, die sich nicht scheuen, auch mit unangenehmen Fakten konfrontiert zu werden, als auch an der Kirche Fernstehende, die immer schon vermutet hatten, dass mit dem Christentum etwas nicht stimmen kann.
Dr. Heinz-Werner Kubitza ist seit fast 20 Jahren Inhaber des Tectum Wissenschaftsverlags in Marburg. Er hat in Frankfurt, Tübingen, Bonn und Marburg evangelische Theologie studiert und dort auch promoviert. Schon im Studium hat er sich intensiv mit dem Problem des historischen Jesus beschäftigt und dabei theologisch quasi hinter die Kulissen geschaut. Daneben war er aber auch in Kirchengemeinden viele Jahre ehrenamtlich aktiv und ist so auch mit der psychischen Gestimmtheit von Gläubigen bestens vertraut. Kubitza ist Fördermitglied der Giordano Bruno Stiftung, die sich für Aufklärung und eine humanistische Ethik einsetzt.

1. Der peinliche Gott des Alten Testaments


Nichtchristen mögen zunächst fragen: Was habe ich mit einem alten Gott zu schaffen? Und warum so viel Aufwand wegen einiger antiker Texte? Doch die Texte blieben ja nicht in der Antike. Noch heute werden die Kirchen nicht müde, das Lesen der Bibel anzuempfehlen, noch heute werden Kinder in Schulen und religiösen Unterweisungen mit diesen Texten konfrontiert, wird ein Leben nach „biblischen Grundsätzen“ von Frommen und Kirchentreuen als Lebensmaxime angestrebt.

Dabei sind die biblischen Schriften in ihrem Gottes- und Menschenbild mit humanen und freiheitlichen Grundsätzen nicht zur Deckung zu bringen. Das vermeintlich positive Bild der Bibel rührt vor allem daher, dass sie nur bruchstückhaft zur Kenntnis genommen wird. Den Gläubigen wird von den Kirchen eine entschärfte Version angeboten, eine Textauswahl, die nur die Stellen den Gläubigen meint anbieten zu können, die gut verdaulich sind. Ein saftiger Braten wird wegen seiner Gemüsedekoration den Gläubigen so als vegetarisches Gericht verkauft. Es ist die Steinbruchmethode, die aber nicht nur die Kirchen bewusst, sondern die auch private Bibelleser unbewusst anwenden, das Heraussuchen von erbaulichen und positiven Stellen und das Weglassen und Herausfiltern von allem, was diesem Schema nicht entspricht. Und es ist die Person Jesus von Nazareth, die für die Christen zentrale Bedeutung hat. Wenn man ihn versteht, meint man die Bibel, auch das Alte Testament, verstanden zu haben. Mit Jesus von Nazareth, zu dem es einiges festzustellen gibt, werden wir uns an späterer Stelle in diesem Buch eingehend beschäftigen. Doch vor dem vermeintlichen Sohn interessiert uns hier zunächst der vermeintliche Vater, der Gott des Alten Testaments.

Jahwe – Gott des K
rieges und der Gewalt


Der Gott des Alten Testaments begegnet, aller Schönfärberei der Kirchen zum Trotz und diesen vielfach auch Anlass zur Peinlichkeit, über weite Teile als Kriegsgott. Jahwe ist der, der das Volk Israel aus Ägypten herausführt und von dem sie das Land Palästina erhalten, das sie freilich erst von den rechtmäßigen Bewohnern erobern sollen. Die Zuwendung Gottes zu Israel zeigt sich vielfach im Krieg. Und dieser Gott Jahwe hat noch ein völlig unbefangenes Verhältnis zu Krieg und Mord. Angriffs- und Vernichtungskriege sind nicht nur erlaubt, sie werden sogar ausdrücklich von ihm gefordert. Ethische Skrupel scheint dieser Gott nicht zu kennen, vornehme Zurückhaltung ist seine Sache nicht. Gott ist der Herr Zebaoth, der Gott der Heerscharen, mit denen die Kirchen (das Herr Zebaoth wird in den Kirchen immer noch verwendet) heute gerne „himmlische Heerscharen“ meinen, die aber in ihrer Ursprungsbedeutung eine Kriegerschar bezeichneten. Jahwe war ein Kriegsgott.

Die Kriege, zu denen Jahwe aufruft, sind dann natürlich heilige Kriege, die Schlachterfolge, die Israel erzielt, sind Zeichen seiner Macht. Er selbst kämpft mit. Vor dem Durchzug durch den Jordan heißt es:

So sollst du denn heute erfahren, dass Jahwe, dein Gott, selbst vor dir als ein verzehrendes Feuer hinüberzieht; er wird sie vertilgen, und er wird sie vor dir niederwerfen, so daß du sie rasch aus ihrem Besitze vertreiben und vernichten kannst, wie dir Jahwe zugesagt hat. (Dtn 9,3)

Die Landnahme wird von Juden und Christen gleichermaßen als Segnung Gottes verstanden. Dabei handelt es sich aus heutiger Sicht eindeutig um Eroberungs- und Vernichtungsfeldzüge. Und diese werden religiös gerechtfertigt und sind gekennzeichnet durch außergewöhnliche Grausamkeit. n>

Wenn du gegen eine Stadt anrückst, um sie zu bekriegen, so sollst du ihr zuerst eine friedliche Regelung anbieten. Geht sie auf die friedliche Lösung ein und öffnet sie dir die Tore, dann soll dir die ganze darin befindliche Bevölkerung frondienstpflichtig und untertan sein. Wenn sie aber keine friedliche Übereinkunft mit dir eingeht […] dann magst du alles Männliche in ihr mit der Schärfe des Schwertes erschlagen. Die Frauen und Kinder jedoch, das Vieh und alles, was sich in der Stadt findet, alles in ihr Erbeutete sollst du an dich nehmen und das von deinen Feinden Erbeutete, welches dir Jahwe, dein Gott, gibt, genießen. Auf diese Weise sollst du mit all den Städten verfahren, die sehr weit von dir entfernt liegen, die nicht zu den Städten dieser Völker dazugehören. Nur aus den Städten dieser Völker, welche dir Jahwe, dein Gott, als Erbbesitz geben will, sollst du keine Seele am Leben lassen, denn an ihnen musst du den Bann unbedingt vollstrecken. (Dtn 20,10–16)

Vor dem Einzug der Israeliten nach Palästina liest man an anderer Stelle:

Wenn dich Jahwe, dein Gott, in das Land bringt, in das du nun einziehst, um es in Besitz zu nehmen, und wenn er viele Völker vor dir vertreibt […] und wenn sie Jahwe, dein Gott, dir preisgibt und du sie dann besiegst, dann sollst du an ihnen unbedingt den Bann vollstrecken; du darfst weder einen Vertrag mit ihnen abschließen noch Gnade an ihnen üben […]. Ihr sollt vielmehr mit ihnen so verfahren: ihre Altäre sollt ihr niederreißen, ihre Malsteine zertrümmern, ihre heiligen Bäume umhauen und ihre Gottesbilder im Feuer verbrennen […]. Du aber sollst alle Völker, welche Jahwe, dein Gott, dir preisgibt, verschlingen; du darfst sie nicht mitleidigen Blickes schonen, und ihre Götter darfst du nicht verehren […]. (Dtn 7, 1,2
,5,17)

Das Alte Testament ist voll solcher Stellen, in denen Jahwe sein Volk zu Krieg und Vernichtung aufruft. Und der Gehorsam des Volkes zeigt sich gerade darin, dass es den göttlichen Blutrausch in die Tat umsetzt.

Und Jahwe redete zu Mose also: Nimm an den Midianitern für die Israeliten Rache […]. So zogen sie gegen Midian, wie Jahwe Mose geboten hatte, und machten alle männlichen Personen nieder. […] Dann führten die Israeliten die Frauen und die Kinder Midians gefangen fort, schleppten all ihr Vieh, ihre sämtlichen Habe als Beute mit, steckten alle ihre Städte in ihren Wohngebieten und alle ihre Zeltlager in Brand […]. Mose fuhr sie an: „Habt ihr wirklich alle Weiber am Leben gelassen? […] Tötet sofort alle männlichen Kinder, ebenso tötet jedes Weib, das bereits mit einem Manne geschlechtlich verkehrt hat! Alle jungen Mädchen aber, die mit einem Mann noch nicht geschlechtlich zu tun hatten, laßt für euch am Leben. (Num 31, 1–2,7–10,15–18)

Religiöse Helden wie Mose und Josua entpuppen sich nach unserem Verständnis als Kriegsverbrecher, die in religiösem Wahn sich als Werkzeug ihres Gottes sehen. Mose kann singen:

Mach’ trunken vom Blut meine Pfeile, und Fleisch soll fressen mein Schwert – Von Erschlagener und Verwundeter Blut, vom Haupte feindlicher Führer. (Dtn 32,42)

Es ist unbegreiflich, dass die Bibel trotz solch ungezügelter Gewaltphantasien immer noch als eine moralische Instanz angesehen wird, dass immer noch fromme Eltern ihren Kindern deren Lektüre empfehlen. Denn religiöse Helden können leicht die Ausbildung einer humanen Ethik behindern. Richard Dawkins erzählt in seinem Buch „Der Gotteswahn“ (S. 354ff.) von einem Experiment mit über 1000 Schülern in Israel im Alt
er von acht bis vierzehn Jahren, denen der Bericht von der Schlacht um Jericho vorgelesen wurde:

Als die Priester beim siebten Mal die Hörner bliesen, sagte Josua zum Volk: Erhebt das Kriegsgeschrei! Denn der Herr hat die Stadt in eure Gewalt gegeben. Die Stadt mit allem, was in ihr ist, soll zu Ehren des Herrn dem Untergang geweiht sein. […] Alles Gold und Silber und die Geräte aus Bronze und Eisen sollen dem Herrn geweiht sein und in den Schatz des Herrn kommen. Darauf erhob das Volk das Kriegsgeschrei und die Widderhörner wurden geblasen. Als das Volk den Hörnerschall hörte, brach es in lautes Kriegsgeschrei aus. Die Stadtmauer stürzte in sich zusammen, und das Volk stieg in die Stadt hinein, jeder an der nächstbesten Stelle. So eroberten sie die Stadt. Mit scharfem Schwert weihten sie alles, was in der Stadt war, dem Untergang, Männer und Frauen, Kinder und Greise, Rinder, Schafe und Esel. […] Die Stadt aber und alles, was darin war, brannte man nieder; nur das Silber und Gold und die Geräte aus Bronze und Eisen brachte man in den Schatz im Haus des Herrn. (Jos 6,16–24)

Anschließend wurde den Schülern die Frage gestellt, ob Josua und die Israeliten richtig gehandelt haben oder nicht. Zwei Drittel der Kinder fanden das Handeln richtig. Gott habe es ja befohlen und die Menschen in Jericho hatten ja eine andere Religion, war von den Kindern als Begründung zu hören. Für israelische Schüler ist Josua eben einfach ein Volksheld, das hat ihnen ihre Religion eingeschärft. Seine Taten sind deshalb nicht nur entschuldbar, sondern sogar richtig. Interessant ist das Ergebnis einer Kontrollgruppe. Bei 168 israelischen Schülern ersetzte man den Namen Josua durch General Lin und Israel durch ein chinesisches Königreich vor 3000 Jahren. Das Ergebnis können Sie...


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