Dieses Buch stellt eine Erziehungsmethode für Eltern von Kindern zwischen 3 und 11 Jahren vor. Auf der Basis einer liebevollen Beziehung zueinander dreht sich alles um zwei Anliegen. Zum einen darum, ein unerwünschtes Verhalten des Kindes zu stoppen - z. B. Wutanfälle, Streit - und zum anderen darum, das Kind zur Kooperation zu motivieren - z. B. beim Aufräumen, Hausaufgabenmachen. Zum Kern der Methode gehört es, ruhig bis drei zu zählen und dann sachlich und gelassen eine Konsequenz folgen zu lassen. Die richtige Mischung aus Konsequenz, Lob und Ermutigung ist überdies der Schlüssel dazu, das Kind zum gewünschten Verhalten zu bewegen. Der Ratgeber geht auf alle Fragen zur 1 2 3 Formel ein und zeigt in einem großen Praxisteil häufige Alltagsprobleme von A bis Z und wie man in schwierigen Situationen sinnvoll reagieren kann. Ziel ist, dass durch mehr Klarheit der Familienalltag harmonischer verläuft.
Inhaltsverzeichnis
KINDER LERNEN ZU KOOPERIEREN Das Geheimnis der 1-2-3-Formel Was Sie mit der Methode erreichen können -- Disziplin - ein Wort mit Vergangenheit -- Autorität und demokratisches Elterngewissen -- Für welches Alter eignet sich die 1-2-3-Formel? -- Wo wird die Methode eingesetzt? -- Die häufigsten Fehler und Fallen SO FUNKTIONIERT DIE 1-2-3-METHODE Bevor es losgeht: Lernen Sie zu unterscheiden! Stopp-Verhalten -- Vom Auszählen zur Auszeit -- Zwei Beispiele zum Auszählen -- Bewahren Sie Ruhe -- Wie Sie es schaffen, liebevoll und gelassen zu bleiben -- Störmanöver und Sabotageakte - auf diese Reaktionen sollten Sie gefasst sein -- Vom Stoppen zum Motivieren Start-Verhalten -- Zu viel Kritik? Machen Sie ein Experiment -- Setzen Sie auf Lob und Ermutigung -- Arbeiten Sie mit Wochenplänen und Erfolgstabellen -- Konsequenz zeigen - keine leichte Übung -- Der Trick mit dem Kurzzeitmesser ERZIEHUNGSALLTAG VON A BIS Z Aufräumen: Chaos in den vier Wänden Autofahrten: Stress unterwegs Computerspiele: Zeit zum Ausschalten Diskutieren: Immer diese Widerrede! Eigensinn und Übermut: Hier droht Gefahr! Einkaufen: Aufstand im Supermarkt Fernsehen: Die Flimmerkiste läuft und läuft Geschwister: Kinder, vertragt euch doch! Gespräche: Unliebsame Unterbrechungen Hausaufgaben: Schreckgespenst des Nachmittags Haustiere: Und wer versorgt sie? Instrument üben: Keine Lust! Jammern und weinen: Ohne wirklichen Grund Kinderbesuch: Bei Tag und über Nacht Lügen: Da stimmt doch was nicht! Mahlzeiten: Störfälle bei Tisch Mithilfe im Haushalt: Fehlanzeige! Randalieren und lärmen: Hier tobt der Bär! Schimpfwörter: So reden wir nicht! Schlafenszeit: Jeden Abend Theater Telefonieren: Bitte nicht stören! Unselbstständigkeit: Nicht ohne Mamas Hilfe Zähne putzen: Ich mag nicht! DER WEG ZUM GUTEN GESPRÄCH Mit Kindern richtig reden -- Werden Sie ein aktiver Zuhörer -- Senden Sie Ich-Botschaften -- Gründen Sie einen Familienrat