Im Zeitalter der Hightech-Medizin und den scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten zur Heilung ist jeder verstorbene Patient eine Niederlage im Kampf gegen den Tod. Sätze wie "In der Uniklinik wird nicht gestorben!" sind längst Realität und gehören zu den gesellschaftlichen Erwartungen. Doch der Tod trifft uns härter denn je, gerade weil er massiver als je zuvor bekämpft wird. Die vorliegende Studienarbeit, die im Rahmen eines anthropologischen Seminars an der Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entstand, ist eine interdisziplinäre Analyse des Todes und der dahinterstehenden Begriffe.
Dr. med. Sebastian Wendt, B. A. , DTM, Jahrgang 1987, Studium der Humanmedizin, Kulturwissenschaften (Schwerpunkt: Germanistik, Philosophie), Toxikologie und Umweltwissenschaften an den Universitäten in Magdeburg, Leipzig und Koblenz-Landau. Seit 2022 Oberarzt am Universitätsklinikum Halle (Saale).
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