»Berichte anderer Zeitzeugen über Auschwitz, literarische Werke und auch Filme, die sich mit der Shoah befassen, mied Kulka sein Leben lang. [...] Diese Enthaltsamkeit spürt man nun in seinem Text, denn alles, was Kulka schreibt, ist bemerkenswert frei von Klischees. Es fehlen all jene Formulierungen, die sonst in jedem Text über Auschwitz auftauchen. Stattdessen hat er seine ureigene Sprache gefunden, um das zu beschreiben, was er erlebt und gesehen hat. [...] Otto Dov Kulka [...] bewegt sich in seinem Buch [...] autonom und reflektiert durch die Welt seiner Kindheit, die Welt von Auschwitz. Ich bewundere ihn für jeden Schritt und danke ihm, dass er seinen Lesern erlaubt, sich an seine Fersen zu heften.«\\
Die Zeit (14.03.2013)\\