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Quasikristalle

Roman. Ausgezeichnet mit dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt …
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Produktdetails

Titel: Quasikristalle
Autor/en: Eva Menasse

ISBN: 346204513X
EAN: 9783462045130
Roman. Ausgezeichnet mit dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln 2013 und dem Literaturpreis Alpha 20.
Lesebändchen.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

1. Februar 2013 - gebunden - 425 Seiten

"Immer verwechselt man den eigenen Blick mit dem der anderen."
Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? In dreizehn Kapiteln zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treulose Ehefrau. Aus diesem Mosaik tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Fragen nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt.Zu Beginn ist Xane Molin vierzehn Jahre alt und erlebt mit ihrer besten Freundin einen dramatischen Sommer. Am Ende ist sie Großmutter und versucht, für den Rest des Lebenswegs das Steuer noch einmal herumzureißen. Dazwischen nähern wir uns ihr aus verschiedensten Blickwinkeln: Da ist ihr Vermieter, der sie misstrauisch beobachtet und eigene Geheimnisse hat, da ist der Überlebende eines Bürgerkriegs, der sich in sie verliebt, da ist die ungestüme Jugendfreundin, die Xane nach Jahrzehnten plötzlich nicht mehr zu ertragen glaubt.Eva Menasse hat einen unbestechlichen Blick für Frauen in der Gesellschaft, ihre menschlichen Schwächen und das, was man an ihnen lieben muss. Furchtlos und subtil erzählt sie von einer aberwitzigen Auschwitz-Exkursion, vom Arbeitsalltag einer Kinderwunschärztin oder von den Mutproben der pubertierenden Tochter in der Patchwork-Familie ihrer Heldin. Ein energisches Buch, poetisch, komisch und bestürzend, dessen Titel der Naturwissenschaft entliehen ist. Erst kürzlich wurde entdeckt, dass es nicht nur Kristalle mit klar symmetrischer Struktur, sondern auch gebrochene und scheinbar unregelmäßige gibt. Genauso verhält es sich mit dem Lebensweg: Er ist verschlungen und schwer berechenbar und nur aus der Ferne als Ganzes erkennbar.
"Vom Glück der Lektüre: Eva Menasse schreibt kristallklare Prosa über die Vergeblichkeit des sehnsuchtsvollen Miteinanders - große Literatur!" Die Zeit
Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt seit 2003 als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr Debütroman »Vienna« sowie ihre folgenden Erzählungen und Essays waren bei Kritik und Lesern ein großer Erfolg. Für ihren Roman »Quasikristalle« wurde sie mit dem Gerty-Spies-Literaturpreis, dem österreichischen Alpha-Literaturpreis sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet. 2015 war sie Stipendiatin der Villa Massimo in Rom und erhielt für ihr bisheriges Werk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. 2017 erschien ihr Erzählungsband »Tiere für Fortgeschrittene«. Im selben Jahr wurde sie mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet.
"Besser als in Quasikristalle lässt sich Erkenntnis und Vergnügen im deutschen Gegenwartsroman nicht abmischen. Leichtigkeit und Weisheit, Ironie und Melancholie halten sich die Waage." Die Zeit 20130214
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Nur im erinnernden Erzählen bleibt die Vergangenheit lebendig - von Winfried Stanzick - 12.03.2013 zu Eva Menasse „Quasikristalle“
Im erinnernden Erzählen bleibt die Vergangenheit und bleiben Menschen lebendig. Eva Menasse blieb in ihrem Romandebüt ¿Vienna¿ vor einigen Jahren dieser jüdischen Weisheit ihrer Vorfahren treu und erzählte die Familiengeschichte der väterlichen und der mütterlichen Linie. Wie in allen jüdischen Familiengeschichten des 20. Jahrhunderts kreiste auch in diesem Buch alles um den Holocaust, und wie die Überlebenden und ihre Nachkommen mit diesem unbegreiflichen Verbrechen umgehen. Es kreiste aber auch um jüdische Identität, um die politischen und kulturellen Debatten der siebziger und achtziger Jahre in Österreich. All dies war damals mit so viel Humor und einer nur in Wien ansässigen Mischung aus jüdischem Humor und Wiener Schmäh erzählt, dass die Lektüre eine wahre Freude war und man schon damals voller Interesse auf ihr nächstes Buch gespannt war. Ihr 2009 erschienener Band ¿Lässliche Todsünden¿ mit Erzählungen überzeugte weniger, dafür hat sie nun mit ihrem neuen Roman ¿Quasikristalle¿ an der jüdischen Weisheit des erinnernden Erzählens angeknüpft. In einem sehr originellen Konzept verfolgt sie die Lebensgeschichte ihrer Protagonistin Xane Molin in insgesamt dreizehn Kapiteln . Sie taucht in jedem davon auf, doch in jedem Kapitel sind die wichtigen Personen andere als sie selbst. Familienangehörige etwa, Freunde, Nachbarn und viele andere interessante Menschen. Eva Menasse hat den Titel ihres Buches einer Erkenntnis aus der Naturwissenschaft entliehen, die erst vor Kurzem herausgefunden hat, dass es nicht nur Kristalle mit klar symmetrischer, sondern auch mit scheinbar ungeordneter Struktur gibt. So und nicht anders verhält es sich mit unseren Lebenswegen und unserer Biographie , will sie damit sagen. Unser Lebensweg ist verschlungen und schwer berechenbar und nur aus der Ferne und aus dem Rückblick als Ganzes überhaupt erkennbar. Und nur im erinnernden Erzählen bleibt die Vergangenheit und bleiben die Menschen lebendig. Unser Leben wird von einer Vielzahl von Einflüssen, Orten und Kräften beeinflusst. Hat man sich erst einmal an die permanent wechselnden neuen Personen gewöhnt, die den Weg Xanes kreuzen, ist die Lektüre des neuen Romans von Eva Menasse eine Freude und ein Genuss.
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